e-Callisto

04.04.2017:  Wieder ist uns ein Type V Flare  mit dem dritten e-Callisto ins Netz gegangen. Erst eine Woche in Betrieb und schon mehr Burst als Callisto 1 und 2 zusammen.  Nun verschwindet der Sonnenfleck 2644 am Westrand der Sonne und auch 2645 beginnt mit ersten Flares. Mal abwarten was sich da noch tut.

 

Und auch am 03. 04. 2017 ein Type II Flare:   Ja, dieses mal hat unser Callisto auf der Sternwarte von 100 bis 300 MHz einen Burst erwischt.

Leider ganz auf der Westseite der Sonne. Daher wird es wohl keine Nordlichter geben. Und ein tolles Foto von dem Flare hat die Gabi gemacht. DANKE

Am 01. und 02. 04. 2017 geht es weiter:   Die Burst am 1. und 2. 4. 2017 waren eine Überraschung. Kaum steht die große Antenne wieder, wird auch schon ein Flare aufgezeichnet. Obwohl die Burst dieses Wochenende vorwiegend unter 100 MHz gelegen sind.  Auch unser SOFIE Empfänger konnte am 02.04.2017  gleich 3 Flares der Sonne registrieren.       Zum SOFIE-Projekt

Am 31.03.2017 Erster Erfolg:   Wir haben bereits am 31.3.2017 um 12h40 und 13h30 UTZ einige Burst registriert,  einen schönen Type V und einige kleine Type III. Die Type V Burst sind sehr selten. Damit hat unser drittes e-Callisto seine Feuertaufe großartig bestanden. Die Bilder sind weiter unten eingefügt. Außerdem kann man die Fitz-Daten unter AUSTRIA xxxxx_57 und IMAGES herunterladen.

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Am 29. 03. 2017 ist unser 3. e-Callisto im Probebetrieb. Es deckt den Frequenzbereich von 20 bis 90 MHz ab. Als Antenne haben wir einen 3 Banddipol.  Nun haben wir ein sehr großes Spektrum zum Beobachter der Sonnenflares. Die Empfindlichkeit ist auf dem neuen Bereich besonders gut da auf den Wellenlängen von 3 m   bis  15 m  die Strahlung der Sonne besonders stark ist. Auch die Jupiterburst können mit dem Spektrometer eingefangen werden.  Die Daten sind unter    http://soleil.i4ds.ch/solarradio/callistoQuicklooks/ erreichbar.  Einfach das Datum anklicken und nach Austria xxxx_57.fit.gz suchen.  Der Kursor auf IMAGES stellen und die Grafik wird angezeigt. Auf AUSTRIA xxx_59 ist unser Callisto mit der großen Antenne 180 bis 400 MHz und _55 ist der Frequenzbereich von 400 bis 800 MHz zu sehen. Damit können wir von Kurzwelle 20 MHz bis in den UKW-Bereich 800 MHz die Sonnenflares aufzeichnen.

Seit 26.01.2016 11:00 UTC ist unser e-Callisto zwei im Testbetrieb. Das Spektrometer ist bei mir in Lilienfeld mit einer provisorischen Antenne als Versuchsaufbau im Betrieb. Die Frequenz ist wegen der Antenne auf 220 MHz begrenzt. Wir scannen die Sonne vom Aufgang bis zum Untergang von 180 bis 400 MHz. Ein Datenpaket dauert jeweils 15 Minuten. Die Daten werden auf den Server des Institute of Astronomy, ETH Zürich gesendet und dort aufbereitet und für alle Wissenschaftler, Studenten und Hobby-Forscher zur Verfügung gestellt. Die Daten und Bilder sind unter http://soleil.i4ds.ch/solarradio/callistoQuicklooks/ auch für uns erreichbar. Unsere Daten erscheinen unter dem Namen „AUSTRIA“ auf Vorschlag vom Erfinder des e-Callisto Christian Monstein. Wir sind die ersten  in Österreich die die Sonnenforschung auf diese Art betreiben. Auf der Internet-Seite muss man erst das Datum auswählen und dann bis zu den Daten AUSTRIA -OR3FLB scrollen. Wenn man den Kursor auf das Wort IMAGE steuert werden die Daten als Bild eingeblendet.

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e-CALLISTO Sonnenforschung in Ergänzung zu unserem Radioteleskop

e-CALLISTO – Ein weltweites Netzwerk von Solar-Radio-Spektrometern

Was ist e-Callisto? Radio-Spektrometer des Typs CALLISTO werden zur Beobachtung von Sonneneruptionen auf neun Standorten rund um den Globus eingesetzt. Die Instrumente beobachten automatisch, wobei die Daten täglich gesammelt und über das Internet in eine zentrale Datenbank übertragen werden. Diese derzeit elf weltweiten Stationen bilden ein Netzwerk mit dem Namen e-Callisto. Das wissenschaftliche Ziel ist die Radiostrahlung der Sonne durchgehend zu messen. Derzeit sind mehr als 20 Instrumente auf 11 Stationen installiert. Diese liefern regelmäßig Daten an das zentrale Archiv in der Schweiz.

Das e-Callisto System hat sich bereits als ein wertvolles neues Überwachungssystem zur Erforschung der Sonnenaktivität und des Weltraumwetters etabliert.

e-CALLISTO auf unserer Sternwarte

Das für unsere Sternwarte geplante Spektrometer samt notwendiger 5×5 m Antenne erlaubt den Blick auf einen neuen Frequenzabschnitt von 45–870MHz! Somit ist dies nicht nur eine zweckvolle Ergänzung für unser Radioteleskop, sondern es ermöglicht uns auch beim weltweiten Forschungsprojekt e-CALLISTO mitzumachen.

ANSCHAFFUNGSKOSTEN: € 2.200,–

Die Anschaffungskosten für ein e-Callisto System betragen für Spektrometer, Rotor, Antenne, Empfänger, Mast, div. Kabel und Rohre € 2.200,–.

Möchten Sie uns als Pate für e-Callisto unterstützen?

Wie kann man Pate für e-Callisto werden?

Wir ersuchen Sie das Antragsformular zur Patenschaft auszufüllen und an den Verein Antares NÖ AMATEURASTRONOMEN entweder per E-mail oder an die Vereinsadresse schicken. Das für jedes Experiment eigens angefertigte Antragsformular befindet sich beim jeweiligen Experiment.

Vereinsadresse:

  • Verein Antares
  • NÖ AMATEURASTRONOMEN
  • St. Paulgasse 6/5/39
    3500 Krems/Donau
    • E-mail: sternwarte-spende@aon.at

Zahlungsweise:

  • Sparkasse NÖ Mitte West AG
  • Antares NOE AMATEURASTRONOMEN
  • IBAN: AT03 2025 6007 0000 2892
  • BIC: SPSPAT21XXX

Zahlschein:

Der Versand der Urkunde und der Spendenbescheinigung erfolgt nach Zahlungseingang.

Als Danke erhalten Sie von uns:

  • eine Patenschaftsurkunde und eine Visitenkarte
  • auf Wunsch eine Spendenbescheinigung
  • die Veröffentlichung der jeweiligen Patenschaft mit ihrem Namen/Foto bzw. Firmenlogo auf unserer Homepage.
  • Gerne verlinken wir auch ihr Logo bzw. Foto zu ihrer Homepage
  • das Experiment wird mit ihrem Namen versehen
  • eine Sonderführung auf unserer Sternwarte. Bitte teilen Sie uns ihren Wunsch mit: Zum Beispiel eine Geburtstagsfeier auf der NÖ Volkssternwarte
  • Wir laden sie zu unserem Vereinsgrill im Juni, Juli und August ein

weiters:

  • gratis Eintritt für jede unserer Veranstaltungen
  • Bandenwerbung auf der NÖ VOLKSSTERNWARTE möglich

Wichtig!! Bitte teilen sie uns mit, ob wir sie als Pate der NÖ VOLKSSTERNWARTE nennen dürfen. Ohne ihre Zustimmung gilt ihre Spende als Anonym. Sollten Sie keine Namensnennung wünschen, kann beim Experiment bzw. Ihrer Unterstützung als Name – Förderer der NÖ VOLKSSTERNWARTE – stehen.

Das 3 m Radioteleskop auf der Nö Volkssternwarte

Einige unserer Mitglieder widmen sich mit viel Enthusiasmus und Energie dem Fachgebiet der Radioastronomie. Pulsare, Quasare, schwarze Löcher, die Hintergrundstrahlung des Urknalls und noch viele andere Entdeckungen können in diesem Bereich gemacht werden. Auch unseren Besuchern möchten wir dieses spannende Thema näher bringen. Am 1. Mai 2009 wurde unser Radioteleskop erstmals in Betrieb genommen.