GASNEBEL

Als Nebel werden interstellare Wolken aus Staub und Gas bezeichnet, die je nach Art ihres Leuchtens in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Das erste systematische Verzeichnis nebeliger Himmelsobjekte ist der von Charles Messier 1774 erstellte Messier-Katalog.

Die wichtigste Nebelarten sind:

  • Emissionsnebel, die angeregt durch das Licht heißer Sterne selbst Licht aussenden (z.B. Orionnebel M 42)
  • Reflexionsnebel, die das eingestrahlte Licht naher Sterne reflektieren (z.B. Plejaden M 45)
  • Planetarische Nebel, bei denen die abgestoßenen Gashüllen eines heißen Sterns von diesem zum Leuchten angeregt werden (z.B. Ringnebel in der Leier M 57)
  • Supernovaüberreste, die mit hoher Geschwindigkeit auf die interstellare Materie treffenden und dadurch zum Leuchten gebrachten Gashüllen, die in der Supernova eines Sterns fortgeschleudert wurden (z.B. Krebsnebel M 1)
  • Dunkelwolken (Dunkelnebel), die das Licht dahinterliegender Objekte absorbieren, also nicht leuchten (z.B. Pferdekopfnebel B 33)
  • außergalaktische Nebel: Dies sind ausnahmslos Galaxien (z.B. Andromedanebel M31)
  • ebenfalls als Nebel wird in der Astronomie der Sonnennebel bezeichnet

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multimedia/gasnebel.txt · Zuletzt geändert: 2013/02/03 14:48 von Gabi Gegenbauer     Nach oben
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