Fachbereich

Mitgliederschulungen

Allgemeine Richtlinien Sternwarte

Diese Richtlinien dienen als Grundlage für die Benützung der NOE VOLKSSTERNWARTE samt ihren Geräten und Außenanlagen. Wir ersuchen alle Mitglieder, sich an die angeführten Richtlinien zu halten, um einen störungsfreien Beobachtungsbetrieb garantieren zu können. Bei zuwiderhandeln gegen einen oder mehrerer Punkte kann der Vorstand eine Ermahnung aussprechen bzw. bei einem wiederholten oder bewussten Verstoß einen Ausschlussantrag stellen.

Parkordnung

Da der vorhandene Parkplatz auf dem direkten Sternwartegelände für maximal 6 PKWs reicht, sollte die beigelegte Parkordnung eingehalten werden. Reservierungen von Parkplätzen sind nicht zulässig. Eine Zufahrt für Ladetätigkeiten von Teleskopen bzw. div. Ausrüstungen ist gestattet.

Für Mitglieder ohne eigene Teleskope oder ohne Ladetätigkeiten sind grundsätzlich die Stellflächen auf dem äußeren Parkplatz vorgesehen.

Lichtdisziplin

Wegen der „Blendungsgefahr“ schon anwesender Mitglieder ersuchen wir die bei Dunkelheit ankommenden PKWs, ca. 300 m (auf der Höhe der Windkraftanlage) vor dem Sternwartegelände kurz anzuhalten und nach kurzer Dunkeladaption nur mit Standlicht weiter zu fahren. Bevor Sie vom Sternwarteplatz die Abfahrt antreten, sollten Sie auf Grund des PKW-Lichtes Rücksprache mit den anwesenden Mitgliedern halten. Bitte verwenden Sie immer eine Rotlicht-Taschenlampe zum Auf- und Abbauen ihres Teleskopes. Bei den Gebäuden sind alle Lichtquellen in Rot ausgeführt. Die Schalter sind mit einer gut tastbaren Oberfläche ausgeführt. Bitte kein weißes Licht ohne Absprache mit den vorhandenen Mitgliedern einschalten.

Sauberkeit am Gelände und in den Gebäuden

Am gesamten Sternwartegelände und den Gebäuden wird von allen Mitgliedern Sauberkeit und richtige Mülltrennung erwartet. In der Küche stehen entsprechende Behälter für Papier-, Kunststoff-, Metall- und Restmüllabfälle bereit. Wenn die dafür vorgesehenen Behälter voll sind, sind sie in den entsprechenden Großbehältern im Müllcontainer neben dem Ast zu entleeren.

Benutztes Geschirr muss immer gereinigt oder zumindest im Geschirrspüler deponiert werden und auf den entsprechenden Platz zurückgestellt werden. Sonstige Verunreinigungen sind ebenfalls zu entfernen.

Entnahme von Getränken

Für Mitglieder stehen verschiedene Getränke und Kaffee zur Konsumation bereit. Die Preisliste liegt im Lagerraum gut sichtbar auf. Jedes Mitglied ist verpflichtet, gewissenhaft und eigenständig den angeführten Betrag in die bereitgestellte Getränkekasse einzuzahlen. Für Gäste gelten etwas höhere Preise (dzt. 1,5 € alkoholfrei, 2 € Bier)

Rauchverbot

In allen Räumlichkeiten besteht STRENGSTES RAUCHVERBOT. Die im Freien gerauchten Zigaretten sind in den vorgesehenen Aschenbechern zu entsorgen und beim nächsten Aufenthalt zu Beginn im kalten Zustand im Restmüllsack des Lagerraumes zu entleeren.

Hundeverbot

Das Mitnehmen von Hunden am Sternwartegelände ist untersagt.

Eintreffen fremder Personen

Personen, die am Sternwartegelände eintreffen, welche nicht persönlich bekannt sind, sind  immer bezüglich ihrer Zugehörigkeit zum Verein zu befragen. Vollmitglieder haben eigenständigen Zugang zum Sternwartegelände, unterstützende Mitglieder nur bei öffentlichen bzw. Vereinsveranstaltungen.

Beim Eintreffen vereinsfremder Personen sind diese auf die öffentlichen Führungszeiten hinzuweisen. Jedoch kann nach eigenem Ermessen und mit Einverständnis anderer Beobachter ein Zutritt ermöglicht werden. Auf die Einhaltung der Lichtdisziplin ist jedoch hinzuweisen.

Benutzung vereinseigener Teleskope und Zubehörteile

Nur für Vollmitglieder zulässig.

Alle Vereinsteleskope und Zubehörteile können nur nach umfangreicher Einschulung von aktiven Vollmitgliedern benutzt werden. Diese Vorgangsweise ist notwendig, da durch falsche Handhabung größere Schäden entstehen können. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass auch alle Zubehörteile mit größter Sorgfalt behandelt werden. Für die Benutzung von Vereinsteleskopen besteht Aufzeichnungspflicht im Kalender des Mitgliederbereiches und im Sternwartebuch, welches im Aufenthaltsraum aufliegt. Bei Schäden durch grobe Fahrlässigkeit haftet der verantwortliche Beobachter bzw. Fotograf.

Instrumente oder Kuppelgebäude können von berechtigten (eingeschulten) Personen reserviert werden. Im Sternwartebuch sind am jeweiligen Tag Name, Gerät und Art der Beobachtung bzw. Fotografie zu notieren.

Bei öffentlichen Führungen ist die gesamte Sternwarte automatisch für Besucher reserviert.

Es ist grundsätzlich untersagt, Vereinsteleskope oder deren Zubehörteile vom Sternwartegelände zu entfernen. Dies gilt auch für sämtliches Inventar. Nur nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden oder Sternwarteleiter des Vereins ist es gestattet, vereinseigene Zubehörteile bzw. Teleskope für private Zwecke zu entfernen.

Meldepflicht

Meldepflicht besteht für alle Mitglieder, die sich im Aufenthaltsraum oder im Kuppelgebäude aufhalten oder die Vereinsteleskope benutzen. Einzutragen ist beim jeweiligen Datum Name, Uhrzeit des Eintreffens, Art der Tätigkeit und Uhrzeit beim Verlassen des Geländes.

Verlassen des Geländes

Beim Verlassen des Sternwartegeländes ist zu prüfen, ob alle Türen versperrt, im Vereinshaus und in den Türmen die Stromkreise ausgeschaltet sind. Das Tor ist zu schließen und das Zahlenschloss einzurasten!! Die Schlossnummer erfahren Mitglieder bei der Übergabe des Schlüssels für den Aufenthaltsraum oder bei der ersten Platzbenützung.

Schlüsselvergabe

Voll- und Teilmitglieder haben das Recht auf einen Schlüssel des Sternwartegebäudes. Nach Einschulung kann ein entsprechender Schlüssel vom Vorsitzenden vergeben werden. Eine Schlüsselberechtigung für das Kuppelgebäude ist erst nach eingehender Einschulung der Vereinsgeräte möglich. Ein entsprechender Schlüssel liegt im Aufenthaltsraum auf.

Michelbach, Dezember 2016

DER VORSTAND

Allgemeine Richtlinien Sternwarte als PDF zum Download

Visuelle Beobachtung

Projekte für Deep-Sky-Beobachtung

Was macht ein ambitionierter Hobby-Astronom, wenn das Wetter monatelang jegliche Beobachtungen verhindert? Keinesfalls verzweifeln. Denn auch die Astronomie besteht nicht nur aus Praxis, sondern auch aus Theorie.

Also hab ich mal versucht, ein paar Projekte ins Leben zu rufen. Wem es mit der Zeit zu „langweilig“ wird, einfach planlos ein Objekt nach dem anderen zu beobachten, kann sich ja mal mit den Projekten, die ich hier vorstelle, befassen.

Diese sind sowohl für kleinere Optiken, als auch für große Teleskope geeignet. Es ist sicher für jeden etwas dabei.

Man kann z.B. versuchen: Wieviele Galaxien kann ich mit meinem Fernrohr nur im „Kasten“ des Großen Wagens beobachten? Oder wieviele der Kugelhaufen im Schlangenträger sind für mich erreichbar?

Die Projekte reichen von kurzfristig (in einer Nacht zu schaffen), bis über einige Jahre (Herschel-400).

Im Anschluss befinden sich die Beobachtungslisten der jeweiligen Projekte. Es werden im Laufe der Zeit noch viele Projekte dazu kommen. Die Projektliste wird laufend ergänzt.

Also bis bald und clear skies. Ihr und Euer Wolfgang Aron
Wolfgang Aron
Tel: 0660/4791061
Email: wolfgang.aron@gmx.at

Projekte

Wie funktioniert das Projekt VISBEO

PROJEKT VISBEO

Beobachtungsberichte von VISBEO

Anzahl der bis dato beschriebenen Objekte: 803

Deep-Sky-Kataloge zusammengestellt von VISBEO

Die Listen beinhalten ausschließlich Objekte bis zu einer Deklination von -32°.

Die Inhalte der folgenden Kataloge werden laufend ergänzt:

Radioastronomie


DIE RADIOASTRONOMIESEITE von: Fritz Lensch

Unser 3 Meter Radioteleskop funktioniert wieder. Eine Feinabstimmung ist allerdings noch notwendig.

In den letzten Wochen war unser Programmierer Bruno Leitner mit der Steuerung unseres Radioteleskops beschäftigt. Die Steuerung ist nun soweit um bestimmte Positionen am Himmel anzufahren und auch nachzuführen.

Eine Beschreibung der Hardware und das Programm samt Anleitung zum Installieren ist auf seiner HPhttps://oe3blc.uber.space/clipeum/clipeum.php ausführlich dokumentiert.

Ich habe die Hochfrequenz-Seite von 1420 MHz auf 4 GHz für den Winterbetrieb umgerüstet und einen Testdurchlauf erfolgreich durchgeführt.

Es funktioniert alles bestens und ich möchte mich bei allen Mitarbeitern herzlich bedanken.

Fritz Lensch Antares Radioastronomie

PS:  das Video ist auch hier  https://youtu.be/uLpR2EH6Ndw

Radioastronomie-Einschulung für Vereinsmitglieder und Nichtmitglieder.

Ab Mai 2019 biete ich  eine Radioastronomie Grundschulung  für Mitglieder und Nichrmitglieder in  Gruppen von maximal 3 Personen an.  Bei einem Einführungsvortrag hören wir etwas über die Anfänge der Radioastronomie und einige technische Informationen über das Rauschen und die elektromagnetische Strahlung. Behandelt wird das Rauschen, das man mit einem Radioteleskop empfangen kann. Die Sonnenforschung auf den verschiedenen Frequenzen vom Mikrowellen Bereich bis zum extremen Langwellen Bereich. Unser Ziel ist, nach dem Grundlehrgang, die Einschulung  an den verschiedenen Radioteleskopen, die auf der Sternwarte schon vorhanden sind. Wir lernen die Funktion der Empfangsgeräte, die richtige Bedienung und das interpretieren der Messergebnisse kennen. Geräte wie Radiometer, Verstärker und Antennen. Die Bedienung der passenden Software ist auch bei der Einschulung geplant.  In der Praxis erforschen wir den Himmel bei Tag nach Radio-astronomischen Quellen. Die Einschulung und Bedienung an den Messgeräten ist einzeln vorgesehen. Die Reihenfolge ergibt sich aus den Interessen der Teilnehmer. Die Radioastronomie Grundschulung ist aber für alle weiteren Aktionen Grundbedingung.

Radioastronomische Einrichtungen auf der Sternwarte.

  1.  3 m Radioteleskop  für 3 Wellenlängen
  2.  E-Callisto Sonnen-Spektrometeter
  3.  Langwellen-Radio  des DLR SOFIE
  4.  Kleines Radioteleskop 60 cm auf EQ 6
  5.   Radioteleskop mit Spiegel 136 cm Hand-Nachfürung
  6.  Empfangsanlage für Jupiter-Burst auf Kurzwelle

Ich ersuche pro Grund-Einschulung und Einzel-Einweisung um je eine Spende an den Verein
Zweckgebunden für den Ausbau der Radioastronomischen Einrichtungen der Sternwarte.

NEU Radioastronomie-Workshop für Schulen

Ab 2016 bieten wir einen Radioastronomie-Workshop für Amateure in kleinen Gruppen und für Schulklassen an. Bei einem Einführungsvortrag hören wir etwas über die Anfänge der Radioastronomie und einige technische Informationen über den Wechselstrom und die elektromagnetische Strahlung. Himmelsmechanik, Sonnenrauschen, elektromagnetische Wellen sind kein Fremdwort mehr. Die Sonnenforschung im optischen HA- und im Mikrowellen Bereich ist unser Ziel. Wir lernen die Funktion von Messgeräten wie Oszilloskop Radiometer Verstärker und Radio-Antennen. Und in der Praxis erforschen wir den Himmel bei Tag nach Radio-astronomischen Quellen.

Genauere Infos auf unser Seite unter Workshop-Radioastronomie Workshop

Die neue Empfangsanlage für 1420MHz (Wasserstofflinie)

Der Vorverstärker hat eine Rauschzahl von 0,43 db und eine Verstärkung von 34 db. Damit ist das Sonnenrauschen auch direkt mit einem SDR Empfänger (Funcube oder RTL Stick) aufzunehmen.

http://shop.kuhne-electronic.de/kuhne/de/shop/professionell/prof-empfangsverst/KU+LNA+142+AH++Super+rauscharmer+Vorverstaerker/?card=819

Ein erster Versuch an einer provisorischen Antenne mit 135 cm Durchmesser ist schon erfolgreich verlaufen. Obwohl die Sonne nicht genau im Brennpunkt war ist ein deutlicher Anstieg des Sonnenrauschens zu sehen. Die Daten wurden von 0:00 UTC bis 23:59 UTC mit der Erde als Antennenrotor und RadioSkyPipe aufgezeichnet.

Die Aufzeichnung der Daten war am 01.11.2014. Auch die Sonneneruptionen um die Mittagszeit sind deutlich zu erkennen.

e-Callisto

Was ist eigentlich e-Callisto Beschreibung von dem Erfinder des Projekts.

Dank schulden wir dem Autor und der Zeitung Sterne und Weltraum

e-callisto.pdf

Zu unserem Radioastronomie Blog

http://oe3flb.jimdo.com/e-callisto/

Unser 3 Meter Radioteleskop

Einige unserer Mitglieder widmen sich mit viel Enthusiasmus und Energie dem Fachgebiet der Radioastronomie. Pulsare, Quasare, schwarze Löcher, die Hintergrundstrahlung des Urknalls und noch viele andere Entdeckungen können in diesem Bereich gemacht werden. Auch unseren Besuchern möchten wir dieses spannende Thema näher bringen. Am 1. Mai 2009 wurde unser Radioteleskop erstmals in Betrieb genommen.

Eine neue Sonnenwindvorhersage wird nun vom SWPC ins Netz gestellt

Der gelbe Punkt in der Mitte ist die Sonne. Rechts daneben die Erde. Die Animation ist eine Vorhersage die auf eventuelle Nordlichter schließen läst. Auf der Seite http://www.swpc.noaa.gov/products/wsa-enlil-solar-wind-prediction ist die Animation zu sehen. ( Achtung die Seite wird Aktualisiert )

Meteore mit Radar beobachtet, eine Statistik vom Jahr 2014

Das Bild zeigt die registrierten Meteore vom 01. 01. 2014 bis 31. 12. 2014. Absolute Highlights waren der Januar mit 400 der August mit 600 und der Dezember mit 580 Meteoren pro Stunde. Im Mai gab es auch noch ein kleines Maximum mit 190 Meteoren. Vom 13 Januar bis ende Juli ist mit Ausnahme Mai ein gleichmäßiger Abfall der Sporadischen Meteore zu erkennen. Nach dem August aber bleibt der Durchschnitt gleichmäßig auf 100 bis 150 Meteore pro Stunde.

http://www.lensch.at/meteore-1/

UKW – Meteore mit Radar erfassen

Aktuell die Geminiden 2014 http://oe3flb.jimdo.com/geminiden-2012/

Die Draconiden 2011 http://oe3flb.jimdo.com/draconiden-2011/

Die Perseiden 2011 http://oe3flb.jimdo.com/perseiden-2011/

Die Geminiden vom 12. 12.2010

Meteore sind der Staub den die Kometen während der Sonnennähe durch den Sonnenwind verlieren. Die Erde gerät bei ihrer Bahn um die Sonne im Laufe des Jahres in die Bereiche des Kometenstaubes und in den oberen Luftschichten verglühen diese Staubkörner. Von der Erdoberfläche sieht man in einer dunklen Nacht Sternschnuppen. Tagsüber oder bei bedecktem Himmel sind Meteore nur mit Radar zu Registrieren.

Kurzwelle e-CALLISTO

Das Spektrometer erlaubt den Blick auf ein Frequenzabschnitt von 45–870 MHz! Somit ist dies eine zweckvolle Ergänzung für unser Radioteleskop.

e-CALLISTO: ein Radiospektrometer für Profis und Amateure

Die Sonne im Radioteleskop

Unser Radioteleskop war im Herbst 2010 einige Stunden im Normal-Betrieb. Es wurde ein Meridian-Transit aufgezeichnet. Die 3m Antenne war fix nach Süd West in eine Höhe von 60° ausgerichtet. Als Rotor dient uns die Rotation der Erde.

Die Wasserstofflinie im Mikrowellenbereich

Mit unserem 3m Spiegel und dem Radiometer auf der Sternwarte Michelbach konnten wir, unter anderem, auch die Wasserstofflinie in der südlichen Milchstraße nachweisen. Das Bild zeigt die SW des Spektrometers mit einer Bandbreite von 800 KHz. Das Strahlungsmaximum der Wasserstoffatome in der Milchstraße ist 25 KHz oberhalb der Frequenz 1429,4 MHz. Das bedeutet nach der Formel V=Fd*c/f das sich die Milchstraße im Bereich der Antenne mit 5,2 Km/s auf und zu bewegt. Wobei die Rotation der Erdoberfläche, die Bewegung der Erde um die Sonneund die Bewegung der Sonne in der Galaxie noch nicht berücksichtigt ist.

In diesem Video sieht man wie sich die Frequenz ändert, wenn die Antenne in einen anderen Teil der Milchstraße gedreht wird.

Das Magnetfeld der Erde – SAM – 3 Achsen Magnetometer

Am 5.4.2010 um 8h UTC hat das neue Magnetometer das erste mal auf die Änderung des Magnetfeldes reagiert. Es scheint so, als würde die Schockfront des Burst vor 2 Tagen nun doch etwas schneller bei uns eintreffen als vorhergesagt. Das Magnetometer hat ab 8h UTC diese Schockfront registriert. Die Geschwindigkeit dürfte demnach zwischen 800 bis 900 km/s liegen was sich wohl in einem Nordlicht auswirken wird.

Radioastronomie auf Längswellen

Die Beobachtung der Langwellensender zwischen 20 und 100 KHz lässt bei einer Sonneneruption deutlich einen Anstieg der Feldstärke erkennen. Am 12.Februar 2010 um 11:26 UTC wurde von mir die ansteigende Feldstärke von 8 Langwellensendern gleichzeitig registriert.

Die aktuelle Sonnenaktivität

Daten von NOAA

Daten vom Sonnenwind

Grafik vom IPS-Australien. Dargestellt ist die Geschwindigkeit es Sonnenwindes (X-Achse) und die Richtung des interplanetaren Magnetfeldes (Y-Achse). Je weiter die Linie nach unten rechts (roter Bereich) geht, um so größer die Polarlichtchancen. Die Farbe des Punktes innerhalb von dem Quadrat zeigt zeigt die Teilchendichte des Sonnenwindes an. Gelb bedeutet eine Teilchendichte zwischen 5 und 9, Rot eine Teilchendichte ab 10. Bei Werten unter 5 ist die Farbe grün.