Vereinsabend Oktober 2020

Bramer: "Josef dazwischen"NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 09.10.2020

Steigende Infektionszahlen haben neben einigen Bezirken und Statutarstädten auch St. Pölten die Farbe „orange“ auf der Coronaampel beschert.
Deshalb haben mehrere Vereinsmitglieder bewusst an diesem Vereinsabend nicht teilgenommen – etwa 15 Mitglieder trafen einander am Freitag, 09.10.2020 ab 18:00 h bei unserem Vereinsabend im Gasthof Leo GRAF, 3100 St. Pölten

Registrierungspflicht in Gasthof für Gäste
Abstand halten (Babyelefant)
MNS-Schutz bei Betreten und Verlassen des Lokals, Wege innerhalb des Lokals
Tischgröße max. 10 Personen
Diese Bedingungen wurden eingehalten, die Unterhaltungen und Gespräche fanden tischübergreifend statt, MNS-Schutz wurde teilweise den gesamten Abend lang verwendet.

Um 19:00 h begann der offizielle Teil; nach der Begrüßung berichtete Gerhard Kermer über Neuigkeiten aus dem Verein.
Das Sternwartegrundstück ist im Grundbuch eingetragen, ANTARES ist somit Besitzer.
Die Bauarbeiten auf der Sternwarte schreiten zügig voran – derzeit werden die Häuser mit PREFA-Platten verkleidet, die Zugangswege sind für die Verlegung von Platten vorbereitet, Türen und Außenwände gestrichen, das Teleskopboxenhaus steht vor der Fertigstellung.
Die endgültige Inbetriebnahme wird wetterbedingt im Jahr 2021 möglich sein.
Die von einem Gönner zur Verfügung gestellten 3 Stk. Josef-Bramer-Kupferstiche „Die Versuchung“ werden den Mitgliedern, aber auch Firmen zum Kauf angeboten.
Dadurch werden Kontakte hergestellt, deren Ergebnisse sind noch offen.

Derzeit verfügbar:
1 Stk. „Josef Dazwischen“
3 Stk. „Die Versuchung“
Preis EUR 300,00 / Kupferstich
Interesse? Gerhard Kermer, M 0664 73122973.E gerhard.kermer@aon.at kontaktieren

Durch den erklärten Austritt des Schriftführers wurde Manfred Hackl gemäß § 11 (1), (2) und (10) als Schriftführer kooptiert und von den anwesenden Mitgliedern gewählt – die Kooptierung muss bei der nächsten Generalversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden bestätigt werden.
Die Führungen sind wetterabhängig:
Sterne schauen für Kinder war sehr gut besucht, trotz Schlechtwetter konnten wir am 25.09.2020 7 Besucher begrüßen.

Als Verein sind wir in den Medien präsent:
Berichte im Kurier und in den Bezirksblättern weckten Interesse, wir dürfen uns deshalb in nächster Zeit auf neue Mitglieder freuen.
Der am Donnerstag, 08.10.2020 auf dem Gelände der NOE VOLKSSTERNWARTE 3074 MICHELBACH gedrehte Beitrag kann unter dem Titel „Nö Volkssternwarte baut aus“ auf dem Kabelkanal P3tv im Zentralraum Niederösterreich (St. Pölten, Melk, Krems, Lilienfeld, usw.) empfangen und ebenso in der Website https://www.p3tv.at unter „Nö Volkssternwarte baut aus“ abgerufen werden – Lautsprecher aufdrehen.
Peter und Leo sind bei der Arbeit zu sehen, Astrofotos von Erich I. und Norbert R. gewähren einen Blick in die Tiefen des Weltalls, in einer Archivaufnahme bedient Willi W. den Hypergraphen.

Am Montag, 12.10.2020 hat sich SchauTV für einen Drehtermin angekündigt – Info über Sendetermin folgt.

„Wie hältst du es mit Religion?“, so fragt Gretchen Faust – und auch wir werden bei Führungen immer wieder mit dieser Fragestellung konfrontiert.
Wie passen die Erkenntnisse der Physik über die Entstehung unserer Welt mit der biblischen Schöpfungsgeschichte zusammen?
Kann man an Gott glauben und sich zugleich ernsthaft mit Physik befassen, die Gott von vorn herein als Erklärungsmöglichkeit ausschließt? Kann man zugleich von der Plausibilität der Urknalltheorie und der Relevanz der biblischen Schöpfungserzählungen überzeugt sein?

Mag. Benjamin Buhr ist Lehrer für Physik und Religion am BG/BRG Piaristengasse Krems.
„Am Anfang war der Urknall“ – Ein Physiker liest die Schöpfungsgeschichte war der Titel des Vortrags, in dem Mag. Buhr seinen Zugang zu diesem Thema darlegte.

Im ersten Teil beleuchtet er die Ausgangslage und führte dabei Aussagen im Internet an, die merkwürdig erscheinen und tendentiell sind; besser ist gebotene Kritik und der Sache auf den Grund gehen.

Der zweite Teil stellte den Urknall in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
Anfang des 20. Jhdts. wurde die Frage nach Objekten außerhalb der Milchstrasse von Edwin Hubble geklärt, der erstmals die Entfernung der Andromedagalaxie berechnete und feststellte, dass etliche Nebel Galaxien sind!
Die Hubble-Konstante erklärt die Rotverschiebung von Galaxien – je weiter eine Galaxis entfernt ist, desto schneller entfernt sie sich, womit die Ausdehnung des Universums bewiesen ist.
Wilson & Penzias entdeckten bei einer Radioteleskopeichung die kosmische Hintergrundstrahlung mit – 270C ( 3 K), aus der auf Grund der Abkühlung des
Universum vom Urknall bis heute auf ein Alter von 13,7 Mrd Jahre geschlossen wird.
Nach dem Urknall entstand innerhalb von 10 min durch Abkühlung Wasserstoff (H) und Helium (He) durch Kernfusion das heutige Verhältnis beträgt 3 : 1.
In Summe weisen diese 3 Belege die Urknalltheorie nach.

Beim Urknall galten noch keine physikalischen Gesetze, diese existierten nach 10-43 sec.
Nach 1 sec bildeten sich erste Atomkerne, nach 10 sec H und He
Das Universum wurde nach 300.000 Jahren durchsichtig, die ersten Sterne entstanden nach 200 Mio Jahren
Aus einer Scheibe von Gas und Staub entstand vor 4,6 Mrd. Jahren unser Sonnensystem (Altersbestimmung der Erde durch Uran-Blei-Datierung)

Projiziert man die Entstehung des Universums auf ein Jahr, bilden sich die ersten Galaxien am 27. Jänner, am 15. August entsteht unser Sonnensystem, am 20. September entwickelt sich erstes Leben, die Landtiere erscheinen am 22. Dezember, die Säugetiere am 25. Dezember und die Hominiden am 31. Dezember; am 31. Dezember, 23:45 h ist die Geburtsstunde der ersten Menschen.

Als Offene Fragen bleiben die Ursachen des Urknalls, diephysikalische Beschreibung zu Beginn – Quantentheorie – Relativitätstheorie passen nicht zusammen und die aus der beschleunigten Ausdehnung des Universum geschlossene Dunkle Energie und Dunkle Materie ist nicht weiter bestimmbar.

Bibel wörtlich nehmen – oder ernst nehmen?
Im dritten Teil des Vortrags geht Mag. Buhr auf die Schöpfungserzählungen ein.
Gen 1,1-2, 4a: Schöpfungserzählung in 7 Tagen
Hymnus: es wurde Abend und es wurde morgen – und Gott sah, dass es gut war…
Die Grundfrage in babylonischer Gefangenschaft lautete:
Gibt es in diesem Chaos eine Ordnung? – Antwort ist obiger Hymnus
Gen 2,4b-25: Paradieserzählung – Vertreibung aus Paradies
Es stellt sich die Frage nach Ideal hinter Realität der Welt
– Antwort: trotz allem ist Welt gut

Er stellt die altorientalischen Schöpfungsmythen der Bibel gegenüber:
In Ägypten fährt der Sonnengott Ra jeden Tag über Himmel – am Abend stirbt er
Es ist ein permanenter Kreislauf – Aufgang – Ende: Chaos
Tiamat besiegt in Babylonien Marduk – aus Rest des toten Feindes macht er die Erde
aus Blut schafft er den Menschen – damit sie den Göttern dienen
im Gegensatz dazu die Bibel: Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.

Kernaussagen:
Welt ist gut.
Welt ist geordnet
Mensch ist Ebenbild Gottes
Mensch ist Teil der Welt
verantwortlich für Welt
als Mann und Frau
„ist“ ist keine Beschreibung der Entstehung sondern Antwort auf Frage:
Wie ist die Welt heute?

Der vierte Teil ist die Gegenüberstellung Physik und Religion.
Problematisch ist dabei die Ablehnung einer „gottlosen“ Wissenschaft, die Ablehnung der Bibel als Märchen (hat in aufgeklärter Welt keinen Platz) und die Vermischung von Naturwissenschaft und Religion

Der Unterschied zwischen Physik und Religion liegt an der Methode:
Die Methode der Physik ist naturwissenschaftlich – beschreibend – nicht wertend
am Anfang steht die Fragestellung, daraus entwickelt sich die Hypothese
Mittels Experiment wird die Realität auf Fragestellung reduziert), woraus sich Theorie und Naturgesetz ergibt
Die Methode der Religion ist mythologisch, deutend und gibt Orientierung
Am Beginn von Bibeltexten steht menschliche Erfahrung, Nachdenken und Reflexion
Erzählungen beinhalten Aussagen über die Welt

konstruktive Zugänge:
zwei Sichten der Objekte: Tatsache oder Geheimnis
Physik: Wann Universum entstanden – wie …
Religion: Bewertung der Welt – Bedeutung – Rolle der Menschen / des anderen

unterschiedliche Fragestellung und Methoden

„Im Staunen kommen Tatsache und Geheimnis zusammen“ (R. Oberthür)

Vielen wird die bei der Apollo 8-Mission am 24.12.1968 gefertigte Aufnahme der über dem Mond aufgehenden Erde bekannt sein –
Ein NASA-Wissenschaftler hat dieses Foto wissenschaftlich beschrieben:
Die aufgehende Erde befindet sich in dieser Teleaufnahme etwa fünf Grad über dem Mondhorizont, aufgenommen aus dem Apollo-8-Raumschiff bei 110 Grad östlicher Länge. Der Horizont, etwa 570 Kilometer (250 Meilen) vom Raumschiff entfernt, ist von der Erde aus gesehen nahe dem östlichen Rand des Mondes. Auf der Erde durchquert die Tag-Nacht-Grenze Afrika. Der Südpol ist in der weißen Gegend am linken Ende der Tag-Nacht-Grenze. Nord- und Südamerika sind unter den Wolken. Die Mondoberfläche hat wahrscheinlich weniger intensive Farben als auf diesem Abzug.

Wie anders klingt die Begeisterung von Frank Borman:
Oh, my God! Look at that picture over there! Here’s the Earth coming up. Wow, is that pretty!”
„Oh, mein Gott! Seht euch dieses Bild da an! Hier geht die Erde auf. Mann, ist das schön!“

Analog dazu ist die Aussage „Das Wetter ist schön/schlecht“ keine wissenschaftliche Aussage, sondern eine Deutung – wissenschaftlich gesehen kann das Wetter nicht gut, schön oder schlecht sein.

Für Mag. Buhr stellt sich daher nicht die Frage: Physik oder Religion
Sondern Physik steht gleichbedeutend neben Religion

In der nachfolgenden Fragerunde wurden einige Fragen beantwortet.

Die religiösen Einblicke wurden von mir noch nicht in diesem Licht gesehen.
Wegen Covid nicht gekommen, obwohl der Vortrag für mich von sehr großem Interesse. Gibt es den Vortrag auch in Schriftform?
Zwei Rückmeldungen von Mitgliedern!

Ein herzliches, aufrichtiges DANKE an unser Mitglied Rudolf Riha, dessen mitgeschriebene Notizen Grundlage bei der Verfassung der Nachlese (Vortrag) waren.

 

Wegen der geltenden Schutzmaßnahmen verabschiedeten sich die meisten Mitglieder bald nach dem Vortragsende.
Vereinsabende werden aber auch weiterhin gelebte Fixpunkt in unserem Vereinsleben sein.

VORSCHAU
Abhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen und der damit verbundenen Schutzmaßnahmen:

Vereinsabend Freitag, 13.11.2020
Peter Fritzenwallner
ANTARES-Mitglied
Per-Aspera-Ad-Astra
Durch das Raue zu den Sternen
ORF III – Pixel-Bytes-Film – Artist-in-Residence

Der Künstler Peter Fritzenwallner erarbeitet für den Kultursender ORFIII eine fiktive Erzählung über das Hobby Astrofotografie. Eine Tätigkeit die sich zwischen Weltflucht und politisch bewusster Tätigkeit ausbreitet.
Und Gabi Gegenbauer präsentiert darin die Sternwarte Michelbach.

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend September 2020

NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 11.09.2020

Nach der durch COVID-19 bedingten Unterbrechung konnten wir einander am, Freitag, 11.09.2020, wieder zu unserem Vereinsabend im Gasthof Leo GRAF treffen.
Ab 18:00 h nahmen mehr als 20 ANTARES-Mitglieder diese Gelegenheit des Austauschs und der Gemeinschaftspflege wahr, Essen und Gespräche ließen die Zeit bis zum offiziellen Beginn rasch vergehen.
Um 19:00 h begrüßte Gerhard Kermer die Anwesenden und berichtete über Neuigkeiten aus dem Verein.
Thema war der Baufortschritt auf der Sternwarte; die Teleskopplattformen inklusive Säulen und die Holzkonstruktionen für die AMO’s (ANTARES mini observatories) sind errichtet, die Fertigstellung des Boxenhauses für die Lagerung von Teleskopen ist für Anfang / Mitte Oktober eingeplant.
Mit Unterstützung durch Materialspenden wird ein 2. WC errichtet, ein Müllhaus sorgt für Sauberkeit!
Die Geländegestaltung und Begrünung ist im oberen Geländeteil erledigt – ein DANKE an Erich Iwanoff und Manfred Hackl, die sich zusätzlich für die Pflege der Außenflächen bereit erklärt haben – Mithilfe weiterer Mitglieder ist erwünscht!
Im für Astrofotografie vorgesehenen Teil werden die Wege mit Steinen gestaltet.

Für eine erfolgreiche Umsetzung ist die Mithilfe zahlreicher Mitglieder gefragt!
Do it yourself- nicht nur ein Schlagwort, jeder besitzt besondere Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente!

Gerne möchten wir um Mitarbeit bei folgenden Tätigkeiten ersuchen:
Installateur
Fliesenleger
Schweissen
Gartenarbeit
Dachplatten verlegen
PKW-Anhänger für fallweise Transporte
und ….
oder …

Wettermäßig nicht immer begünstigt, konnten wir bei Führungen zahlreiche interessierte Besucher begrüßen – die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahen wird eingefordert und von den Besuchern auch mitgetragen – die Teleskope werden regelmäßig desinfiziert.

Paul Beck, zugeschaltet aus Graz, seit 2019 Universitätsassistent und Research Lecturer für Astrophysik an der Karl-Franzens-Universität Graz, und Dr. Gerhard Hobiger, Geologische Bundesanstalt Wien, Leiter der Fachabteilung Geochemie, berichteten über das Element Lithium.

Das Leichtmetall Lithium (Li, Ordnungszahl 3), ein silberweißes, weiches Leichtmetall, 1817 von dem schwedischen Chemiker A. Arfwedson im Petalit, einem Lithiummineral, entdeckt, besitzt die geringste Dichte der unter Standardbedingungen festen Elemente.
Lithium ist als Alkalimetall sehr reaktiv und reagiert bereitwillig mit sehr vielen Elementen und Verbindungen (wie Wasser) unter Wärmeabgabe.
Lithiumverbindungen entzünden sich an der Luft bereits bei Normaltemperatur und zeigen eine karminrote Flammenfärbung. Metallisches Lithium wird deshalb unter Luftausschluss, meist in Petroleum gelagert.

Lithium in Sternen
Paul Beck hat intensiv zu diesem Thema geforscht und stellte einige dieser Vorgänge anhand seiner Forschungsergebnisse sowie aktueller Literatur allgemein verständlich vor.
H, He, Li, Be, B, C – nach dem Urknall ist neben Wasserstoff- und Heliumisotopen auch eine nennenswerte Menge des Isotops 7Li entstanden. Dieses ist heute zum größten Teil nicht mehr vorhanden, da Lithium mit Wasserstoff im Prozess der Proton-Proton-Reaktion II fusioniert und damit verbraucht wird. In Braunen Zwergen sind Masse und Temperatur jedoch nicht hoch genug für eine Wasserstofffusion; ihre Masse erreicht nicht die dazu notwendige Größe von etwa 75 Jupitermassen. Das beim Urknall entstandene Lithium blieb somit in größeren Mengen nur in Braunen Zwergen erhalten. Lithium ist aus diesem Grund auch extraterrestrisch ein verhältnismäßig seltenes Element, kann aber zum Nachweis Brauner Zwerge dienen.
Während sich viele beobachtbare Parameter im Rahmen eines Sternenlebens auf nur sehr kleinen Skalen und kaum messbar oder sehr langsam ändern, nimmt die messbare (photospherische) Häufigkeit des fragilen Elements Lithium um bis zu drei Größenordnungen (d.h. Faktor 1000) ab. Es reagiert sehr sensitiv auf physikalische Vorgänge im durch direkte Beobachtung nicht einsehbaren Sterninneren. In der Astronomie spielt Lithium daher eine grosse Rolle als Tracer für diverse Mischungsprozesse und Altersindikator von Sternen und ist eine Möglichkeit, das komplizierte, physikalische Zusammenspiel einzelner Prozesse besser zu verstehen.
Die Verteilung von Lithium in verschiedenen Sternen ist stark unterschiedlich, auch wenn das Alter, die Masse und die Metallizität ähnlich sind. Es wird angenommen, dass Planeten einen Einfluss auf den Lithiumgehalt eines Sterns besitzen. Besitzt ein Stern keine Planeten, so ist der Lithiumgehalt hoch, während Sterne wie die Sonne, die von Planeten umgeben sind, einen nur geringen Lithiumgehalt aufweisen, was auch als Lithium Dip bezeichnet wird. Als Ursache wird vermutet, dass die Gezeitenkräfte von Planeten zu einer stärkeren Durchmischung von äußeren und inneren Schichten in Sternen beitragen, so dass mehr Lithium in einen Bereich gelangt, der heiß genug ist, um dieses zu fusionieren.

Geochemie von Lithium
Dr. Gerhard Hobiger beleuchtete das Thema Lithium mit folgenden Punkten
Was ist Geochemie?
Geochemie von Lithium
Minerale von Lithium
Vorkommen von Lithium
Gewinnung von Lithium
Chemie des Lithiums
Analytik des Lithiums
Toxikologie des Lithiums

Über 50% des Weltbedarfes an Lithium benötigt die Autoindustrie für die Produktion von Lithium-Ionen-Akkus; weitere Anwendungsgebiete sind die Keramik- und Glasindustrie (chemikalienbeständige Glasuren und Gläser) sowie der Einsatz in hochwertigen Schmiermitteln, als Flussmittel und einigen anderen Anwendungen.
Wegen des großen Bedarfs sind Lagerstätten und Gewinnung von zentraler Bedeutung. Kenntnisse über die Geochemie des Lithiums sind dafür Grundbedingung – hauptsächlich kommt Lithium im Pegmatit und in den Salaren vor.
Größter Lithium-Produzent derzeit ist Australien, das Metall wird aus den riesigen Pegmatitlagerstätten abgebaut. Die Gewinnung aus den Pegmatiten erfolgt über metallurgische Prozesse zum Lithiumcarbonat. (Li2CO3).
Im sogenannten südamerikanischen Lithiumdreieck Chile, Argentinien und Bolivien erfolgt die Gewinnung aus den Salaren – Lithiumcarbonat aus den Salaren wird über Anreicherung und fraktionierte Kristallisation mit nachfolgender Reinigung gewonnen.
Ein wahrscheinlich großes Vorkommen wird derzeit in Serbien erschlossen.
Als Alkalimetall steht Lithium, das leichteste Metall, im Periodensystem in der 1. Gruppe und kommt nur als einfach positives Ion vor. Da äußerst reaktiv, kommt es nie frei in der Natur vor. Sein hohes elektrochemisches Potential ist für die Herstellung von Akkus von großer Bedeutung.
Die Analytik des Lithiums wird meist mit Hilfe eines ICP durchgeführt. Wässrige Lösungen können dabei direkt, feste Proben erst nach einem Aufschluss gemessen werden. Toxikologisch betrachtet ist Lithium in höheren Dosen giftig.

Lithium – ein Thema, das von den beiden Vortragenden aus verschiedenen Blickwinkeln aufbereitet wurde.
Die anschließende Fragerunde zeigte das große Interesse unserer Mitglieder an diesem Thema – die wissenschaftliche Herangehensweise wird von den beiden Vortragenden bei einem Kaffee in Wien weiter diskutiert.

 

Der weitere Verlauf des Vereinsabends gehörte unseren Mitgliedern: Persönlicher Austausch, Fachgespräche, Astrofotos, kurze Besprechungen zu Vereinsterminen oder einfach nur privat plaudern. Dieser Mix macht jeden unserer Vereinsabende zu einem gelebten Fixpunkt in unserem Vereinsleben.

VORSCHAU
Vereinsabend 09.10.2020
Mag. Benjamin Buhr
Am Anfang war der Urknall
Ein Physiker liest die Schöpfungsgeschichte
Wie passen die Erkenntnisse der Physik über die Entstehung unserer Welt mit der biblischen Schöpfungsgeschichte zusammen?

Wir freuen uns über euer Interesse an diesem Thema und über zahlreiche Besucher.

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend August 2020

NACHLESE
PERSEIDEN-Sternschnuppennacht und ANTARES-VEREINSABEND
Mittwoch, 12.08.2020 und Freitag, 14.08.2020

PERSEIDEN-Sternschnuppennacht
Mittwoch, 12.08.2020
Musste die für Ende Juli angesetzte Führung wegen Schlechtwetter noch abgesagt werden, so konnten wir trotz der durch COVID-19 bedingten Maßnahmen am Mittwoch, 12.08.2020 bei bestem Beobachtungswetter und angenehmen Nachttemperaturen mit der PERSEIDENNACHT erfolgreich in die Führungssaison 2020 starten.

Zahlreiche Anfragen (telefonisch und per E-Mail) zeigten sowohl das Interesse an Himmelsbeobachtung als auch die Fragen nach der Sicherheit auf.

Wir richten uns nach den gesetzlichen Bestimmungen in Zusammenhang mit COVID-19!
Einhaltung des erforderlichen Abstands der Besucher wird eingefordert.
Auf dem Sternwartegelände werden Mund-Nasen-Schutz-Masken für Besucher angeboten (käuflich erwerbbar). Desinfektionsmittel stehen bereit!

15 Mitglieder betreuten die Besucher. Bei der Kassa wurde auf die Einhaltung der COVID-19-Maßnahmen hingewiesen.
Die Kinder und Jugendlichen nutzten das Angebot von „Jugend und Astronomie“, das spielerisch Grundwerte vermittelt.
Um 19:00 h starteten die Vorträge im Vortragsraum und die Sternwarte wurde geöffnet – mit MNS-Masken, in Kleingruppen und mit dem erforderlichen Mindestabstand wurde zunächst die Sternwarte gezeigt, nach Einbruch der Dunkelheit waren Jupiter und Saturn eingestellt.
Mehr Himmelsobjekte konnten die Besucher mit den im Freigelände aufgestellten Teleskopen beobachten – die Planeten Jupiter und Saturn, der Sommerhimmel mit der Milchstraße, Objekten im Schützen und die Andromedagalaxie waren einige der Höhepunkte.
Besucher kamen auch aus Wien und Oberösterreich, einesteils, um bei dunklem Himmel endlich das milchig-weiße Band der Milchstraße zu sehen, vor allem aber auch um die Leuchtspuren der Perseiden zu verfolgen – und das waren nicht wenige, die auch von den auf der Wiese vor dem Freigelände lagernden Personen erfolgreich verfolgt werden konnten, darunter auch sehr helle (Boliden)! Gegen 02:30 h verabschiedeten sich die letzten Gäste.

 

ANTARES-VEREINSABEND
Freitag, 14.08.2020
Wie unterschiedlich das Wetter sein kann und sich in kurzer Zeit verändert, konnten wir beim Vereinsabend, der in den Sommermonaten als Vereinsgrillerei auf dem Gelände der NOE VOLKSSTERNWARTE 3074 MICHELBACH stattfindet, nachvollziehen.
Nach der Grillerei wurde der Baufortschritt von den Mitgliedern in Augenschein genommen – Die Holzkonstruktionen für das Boxenhaus und die AMO-Kleinobservatorien waren errichtet, die Teleskopsäulen betoniert; am weitesten fortgeschritten war das Boxenhaus. Ein zweites Geländer beim Stiegenabgang zum Radioteleskop und zu den neuen Beobachtungsplätzen wird für mehr Sicherheit sorgen, ein Müllhaus wird die Lagerung und Trennung des Mülls erleichtern. Ein zusätzliches Tor im Neugelände wird den Zutritt und den Teleskoptransport erleichtern, Rasensteine werden die Wiese schonen.
Wir freuten uns darüber, 3 neue Mitglieder begrüßen zu können, die das Gelände zukünftig für visuelle Beobachtung nützen wollen.

Während des Abends zogen Gewitter mit Blitz und Donner rund um Michelbach, erst gegen 22:00 h begann es zu regnen –das nutzten einige Mitglieder zum Aufbruch.

Grillen, plaudern, beobachten –Grillgut bitte selbst mitnehmen, Getränke sind vorrätig!
Wetterbedingt hat die Beobachtung nicht geklappt, aber es war ein stimmiger Vereinsabend!

 

VORSCHAU
ANTARES-VEREINSABEND
Freitag 11.09.2020

Ab September findet der monatliche Vereinsabend wieder in St. Pölten statt.
Ein Vortrag mit einem astronomischen Thema, gemütliches Beisammensein, Erfahrungsaustausch und die PRÄSENTATION von ASTROFOTOS unserer Mitglieder sind fester Bestandteil dieser Vereinsabende.
BESUCHER sind HERZLICH WILLKOMMEN! EINTRITT FREI!!!

Gasthof Leo GRAF
Bahnhofplatz Süd – 7
3100 St. Pölten

Ab 19:30 h wird das Element LITHIUM Thema sein:
Paul BECK referiert über „Lithium in Sternen“;
HR Mag. Dr. Gerhard Hobiger, Geologische Bundesanstalt Wien berichtet über „Geochemie von Lithium“

Wir freuen uns wieder über die Teilnahme zahlreicher Mitglieder, die diesen Abend gemeinsam verbringen wollen.

Gerhard KERMER
ANTARES NOE AMATEURASTRONOMEN
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend Juli 2020

NACHLESE
ANTARES-VEREINSABEND
Freitag 10.07.2020

In den Monaten Juni – August finden die Vereinsabende
als vereinsinterne Veranstaltung auf dem Gelände der
NOE VOLKSSTERNWARTE 3074 MICHELBACH statt.
Grillen, plaudern, beobachten – ALLE Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen!
Grillgut bitte selbst mitnehmen, Getränke sind vorrätig!
Diese gemeinsam verbrachtenen Vereinsabende auf dem Sternwartegelände pflegen wir seit Jahren.

Auch am Freitag, 10.07.2020 folgten 25 Mitglieder, teils mit Familie, dieser Einladung zu einem geselligen Zusammentreffen auf dem Sternwartegelände.
Auch konnten wir zwei Neumitglieder begrüßen.

Fokus für die Anwesenden war der aktuelle Stand des Sternwarteausbaus; die ersten Holzkonstruktionen waren aufgestellt, der Zaun fast fertiggestellt, Baumaterial war zur weiteren Verarbeitung gelagert. Als nächste Arbeitsschritte sind die Fertigstellung der Außenverkleidung und der Teleskopsäulen sowie die Verteilung des Erdreichs (nur bei trockenem Wetter) eingeplant, weiteres Baumaterial wird angeliefert.

Charly Binder hatte einen Astroflohmarkt aufgebaut, der Interesse weckte und auch einem Objekt einen Besitzerwechsel bescherte. Der Erlös dieser Aktion wird für den Kauf des Sternwartegeländes verwendet.
Geplant ist eine Ausweitung dieses Flohmarkts. Die Betreuung übernimmt Charly – ein aufrichtiges und ehrliches DANKE für dieses Engagement und die Umsetzung!
Wer hat gebrauchte astronomische Teile in seinem Fundus, die, nicht mehr benötigt, ANTARES kostenlos zur Verfügung gestellt werden? Diese werden bei weitern Flohmärkten an den Vereinsabenden und in der Website im Basar angeboten, können vereinsintern, aber auch –extern erworben werden. Der Beginn war vielversprechend!

Wie an diesen Abenden Standard, wurden mitgebrachte Grillstücke, teils fleischig, teils Gemüse, gegrillt und anschließend, verfeinert mit mitgebrachten Saucen, Senf und Salat in geselliger Runde verspeist.
Tagsüber erwartungsvoll bezüglich eines sternklaren Himmels, haben abends Wolkenfelder eine erfolgreiche Himmelsbeobachtung verhindert.

Grillen, plaudern, fallweise auch beobachten – das macht den Reiz und den Erfolg dieser „Vereinsgrillereien“ aus! Gemeinsam den Abend genießen, jeder ist willkommen, über Astronomie reden ist der Einstieg zu zahlreichen Gesprächen, die sich auch mit anderen Themen beschäftigen.

Beachtlich, auf der Website kann man nicht wirklich erahnen, was hier gebaut wird! – so ein anwesendes Mitglied!
Wir freuen uns über zahlreiche mithelfende Hände!
Und über Mitglieder, die den Baufortschritt – nicht nur – beim August-Vereinsabend in Augenschein nehmen wollen.

Denn dieses Gemeinschaftsgefühl wollen wir auch am Freitag, 14.08.2020, bei der Vereinsgrillerei pflegen – ALLE Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen!!!

Vereinsabend August
Grillen, plaudern, beobachten – ALLE Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen!
Das ist auch wieder THEMA des August-Vereinsabends.
Grillgut bitte selbst mitnehmen, Getränke sind vorrätig!
Die PERSEIDEN waren im Anflug!

Freitag, 14.08.2020 Vereinsgrillerei auf Sternwarte

Wir freuen uns über die Teilnahme zahlreicher Mitglieder, die diesen Abend gemeinsam in geselliger Runde verbringen wollen.

Gerhard KERMER
ANTARES NOE AMATEURASTRONOMEN
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
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E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend Juni 2020

NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 12.06.2020

Nur aus Chaos entsteht Ordnung –
2018 wurde der Ausbau des Sternwartegeländes beschlossen;
2019 nach Geländeumwidmung die Umfassungsmauer gebaut;
2020 werden die vorgesehenen Plattformen samt erforderlicher Infrastruktur errichtet;
Und von diesem Baufortschritt konnten sich knapp 25 Mitglieder bei unserem Vereinsabend am Freitag, 12.06.2020, überzeugen – witterungsbedingt konnten noch nicht alle Plattformen betoniert werden, Schalungen waren für die Errichtung einiger Plattformen und für Teile der Umfassungsmauer aufgebaut;
Bis zum 18.06.2020 sollen diese Arbeiten erledigt sein; die Zwischenflächen mit Erde aufgefüllt, die Schalungen abgebaut und zerlegt und die Zufahrtsstraße samt Parkplatz mittels Bruchasphalt staubfrei sein.
In den Folgemonaten wird der Zaun fertiggestellt, Teleskopsäulen errichtet, die Elektroleitungen installiert, die Holzkonstruktionen für das Boxenhaus und die AMO’s (ANTARES mini observatories) errichtet und für die Nutzung fertiggestellt.

Grillgut bitte selbst mitnehmen, Getränke gibt es auf der Sternwarte – entsprechend der Einladung wurden ab etwa 19:00 h die mitgebrachten Leckerbissen gegrillt, bei angeregten Gesprächen ließen wir uns das Essen schmecken.

Um 20:00 h begrüßte Gerhard Kermer im Vortragsraum die Anwesenden und Christoph Kaltseis, der mit 15 Jahren seine erste Kamera erhalten hat, als Quereinsteiger erst 2004 zur professionellen Fotografie gelangt und schnell zu einem der Spezialisten auf seinen beiden fotografischen Schwerpunkten Vulkane und Astronomie wird. Er macht Fotos vom Universum, von der Natur und von allem was ihm gefällt.
Für das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop entwickelte er für die Perfektionierung seiner Fotos UDI; ein Prozess, der es ermöglicht, Details so genau wie noch nie wahrzunehmen.
Mit APF-R – ebenfalls für Photoshop –schafft es Kaltseis, ein Foto in seiner maximalen Schärfe zu zeigen.
Mit der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und dem europäischen Pendant ESO ist er in ständigem Austausch.
Bei der von ihm ins Leben gerufenen CEDIC (Central European Deepsky Imaging Conference) nehmen begeisterte AstrofotografInnen aus der gesamten Welt im Ars Electronica Center (AEC) Linz teil.

An diesem Abend zeigt er in seinem knapp 2-stündigen Vortrag „Astrofotografie – nicht nur für Fortgeschrittene“ mit zahlreichen Aufnahmen auf, was im Bereich der Astrofotografie sowohl für Einsteiger als auch fortgeschrittene Fotografen möglich ist!
Andromedagalaxie, Mondaufnahmen, Barnards Loop und Objekte im Orion, Nordamerikanebel und die Filamente des Cirrusnebels – diese und andere Aufnahmen zeigen einen Detailreichtum, der, seinen Ausführungen zufolge, auch von Anfängern mit herkömmlichen Fotoapparaten erfolgreich belichtet werden kann!
Grundvoraussetzung ist Vertrauen in die Beratung durch einen Astrohändler.

Ein erfolgreicher Einstieg in die Astrofotografie unterteilt sich je nach Ausrüstung in die Anforderung zur verwendeten Hardware.
Einfach: bis zu 100 – 135mm Brennweite, max. 1,5 kg Gewicht von Kamera und Objektiv
Mittel: bis ca. 400mm Brennweite, max. 6,5 kg Gewicht von Kamera und Objektiv
Anwender: bis zu 2000mm Brennweite je nach Optik und Montierung

Näher ans Leben, näher an die Wirklichkeit
Mit den Möglichkeiten der „Digitalen Technik“ und Bildbearbeitung erreicht Christoph Kaltseis neue Dimensionen. In der Astronomie konnte er damit eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse in den letzten 6 Monaten erreichen.

Die Theorie klingt einleuchtend, nur – wie schafft das Christoph Kaltseins – diese Frage wird sich so mancher der Anwesenden gestellt haben!

Workshop auf La Palma
Im November wird von Christoph Kaltseis auf La Palma ein Astrofotografie-Workshop angeboten, Maximalteilnehmeranzahl 7 Personen; in 2-er-Gruppen werden Kenntnisse vermittelt und in die Praxis umgesetzt.
Bei INTERESSE bitte Kontakt mit Christoph Kaltseis
E christoph.kaltseis@lightstorm.at

PRAXISTEIL auf der Sternwarte Michelbach
Angedacht ist auch ein Praxisteil an einem noch zu bestimmenden Wochenende auf dem Sternwartegelände Michelbach.
Bei Interesse könnte auch die Industrie eingeladen werden, mit einem Informationsstand daran teilzunehmen.
Um Machbarkeit abzuklären, BITTE um Bekanntgabe, wer Interesse an einer solchen Schulung hat.
E gerhard.kermer@aon.at

Baader Planetarium
Wegen Bestellungen des angeführten Autoguider StarAid iund weiterer Teleskopartikel:
Alle Teilnehmer können sich im Laufe der nächsten Tage noch bei mir oder Christoph melden, spätestens bis Ende Juli gilt das Angebot der Firma Baader (5% + 4%).
Der Ablauf, die Beratung übernimmt Christoph für die Firma Baader, wenn dann klar ist, was es werden soll, wird Info an Baader weitergeleitet.
Die Firma Baader nimmt dann mit dem Kunden Interesse auf.
E gerhard.kermer@aon.at
E christoph.kaltseis@lightstorm.at

Links:
http://www.christoph-kaltseis.com
http://www.astronomie.at/galerie/8498/galerie.asp – NGC 2244
http://www.astronomie.at/galerie/8425/galerie.asp – NGC 7000
https://www.astronomie.at/galerie/8533/galerie.asp – Galaxie M 64
https://www.astronomie.at/galerie/8524/galerie.asp – Kugelsternhaufen M 3
https://www.astronomie.at/galerie/8523/galerie.asp – Komet 2019 Y4

Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
© Christoph Kaltseis

 

VORSCHAU
ANTARES-VEREINSABEND
Freitag 10.07.2020

Vereinsinterne Veranstaltung auf dem Gelände der
NOE VOLKSSTERNWARTE 3074 MICHELBACH statt.
Grillen, plaudern, beobachten – ALLE Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen!
Grillgut bitte selbst mitnehmen, Getränke sind vorrätig!

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend Februar 2020

NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 14.02.2020

Es tut sich was am Himmelszelt. Wie Dr. Paul Beck via eMail am Vereinsabend berichtete ist Beteigeuze eines DER Gesprächsthemen unter Forschungsastronomen. Jedes geeignete Teleskop ist auf diesen Stern gerichtet und sammelt Daten!
Zwar hofft ein jeder Astronom Zeuge eines denkwürdigen Himmelsspektakel werden zu dürfen – die Supernovae würde nach Berechnungen etwa so hell werden wie der Vollmond. Allerdings scheint die Erklärung durch konstruktive Interferenz zweier Helligkeitsschwankungszyklen immer noch die beste Erklärung als Ursache für die derzeitige Abschwächung von alpha Orionis zu sein.

Tagesaktuelle Informationen über die Helligkeitsentwicklung von Beteigeuze sind in https://twitter.com/betelbot abrufbar.

Erste Resultate von diesen wissenschaftlichen Beobachtungen werden bereits publiziert. So haben Astronomen mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO die beispiellose Helligkeitsabnahme von Beteigeuze, einem Roten Überriesen im Sternbild Orion, eingefangen. Die verblüffenden neuen Bilder der Sternoberfläche zeigen nicht nur den verblassenden Roten Überriesen, sondern auch, wie sich seine scheinbare Form verändert.
https://www.eso.org/public/austria/news/eso2003/?lang

22 Mitglieder waren am Freitag, 14.02.2020 in den Gasthof Leo Graf zum ANTARES-Vereinsabend gekommen, an dem Gerhard Kermer über Neuigkeiten berichtete.
Nach der Abklärung von Details soll die Unterzeichnung des Kaufvertrags gegen Ende Februar erfolgen.
Die Bauarbeiten werden gegen Mitte April – wetterabhängig – weitergeführt.
Und um den 21. Februar startet die Beobachtungssaison auf dem Sternwartegelände mit dem MESSIER-Marathon – ALLE Mitglieder sind zur Teilnahme eingeladen!
Der Vereinsausflug führt am Sonntag, 17.05.2020, nach Graz ins Observatorium Lustbühel und zur IWF-Satellitenstation, nach dem Mittagessen verbringen wir den Nachmittag in der Karl-Franzens-Universität bei einer Führung durch das Physikalische Kabinett und einem Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Arnold Hanslmeier; Anmeldungen zum Vereinsausflug sind jederzeit möglich (E gerhard.kermer@aon.at).

Fritz Lensch wollte über die Mitarbeit einer Praktikantin referieren, wir scheiterten an der Technik, die Fernbedienung für den Beamer war nicht auffindbar, der Bericht folgt im März.

Am 13.01.2012 und 08.02.2019 konnten wir den Wissenschaftsjournalist Dr. Christian PINTER, der, auf die Bereiche Astronomie und Raumfahrt spezialisiert, seit 1991 populär-wissenschaftliche Artikel für Printmedien im deutschsprachigen Raum schreibt, mit einer Lesung des Kapitels „Die Sterne der Medici“ über Galileo Galilei aus seinem Buch „Helden des Himmels“ und dem Vortrag „Die Mondträumer – Johannes Kepler und Jules Verne“ bei uns begrüßen;
THEMA dieses Abends war
„Giordano Bruno – ein Märtyrer der Wissenschaft?“.

Giordano Bruno, geb. im Jänner 1548 in Nola als Filippo Bruno, war ein italienischer Priester, Dichter, Philosoph und Astronom. Durch die Inquisition der Ketzerei und Magie für schuldig befunden und vom Gouverneur von Rom zum Tod, wurde am 17.02.1600 in Rom auf dem Campo de’ Fiori auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.
Die wiederentdeckten Ideen der antiken Naturphilosophie übten große Anziehung auf Giordano Bruno aus. Ermutigt dadurch, dass sich das von Nikolaus Kopernikus postulierte heliozentrische Weltbild durchzusetzen begann, entwickelte er im Laufe der folgenden Jahre seine eigene Philosophie.
Papst Johannes Paul II erklärte nach Beratung mit dem päpstlichen Kulturrat und einer theologischen Kommission am 12.03.2000, die Hinrichtung sei auch aus kirchlicher Sicht als Unrecht zu betrachten.
Bruno studierte in Neapel und trat am 15.06.1565 in den Orden der Dominikaner in das Kloster San Domenico Maggiore ein; er nahm den Ordensnamen Giordano an. Er verweigerte die Marienverehrung und entfernte alle Heiligenbilder aus seiner Klosterzelle, somit geriet er in Konflikt mit der Ordensleitung. Als jugendliche Verirrung aufgefasst, blieb dies zunächst folgenlos. 1572 empfing er die Priesterweihe.
1576, zum ersten Mal unter Verdacht der Ketzerei, floh er nach Rom, musste aber auch von dort fliehen; er trat aus dem Mönchsorden aus, sein Leben wurde fortan zu einer Wanderschaft durch Europa.
Christian Pinter zeichnete den Weg des Nolaners, wie Giordano Bruno seiner Herkunft wegen auch genannt wird, nach.
Über Genf, wo er der calvinistischen Kirche beitrat und infolge unüberbrückbarer theologischer Differenzen für kurze Zeit inhaftiert und mit Maßnahmen der calvinistischen Kirchenzucht belegt wurde, zog er 1579 nach Toulouse, wo er an der Universität Vorlesungen über Aristoteles hielt. Sein phänomenales Gedächtnis – offenbar eine spezielle Mnemotechnik – erklärten sich Zeitgenossen mit magischen Fähigkeiten.
Wegen der heftiger werdenden Konflikte zwischen Hugenotten und Katholiken reiste Bruno nach Lyon weiter, danach ging er nach Paris, wo er von König Heinrich III. gefördert wurde.
Mit einem Empfehlungsschreiben Heinrichs III. ging er 1583 nach England, versuchte zunächst in Oxford zu lehren, erhielt jedoch keinen Lehrstuhl. In London veröffentlichte er seine „italienischen Dialoge“, darunter Cena de le Ceneri (Das Aschermittwochsmahl) (1584), sowie De l’Infinito, Universo e Mondi (Über die Unendlichkeit, das Universum und die Welten). Sterne erklärte er damit, dass sie wie unsere Sonne seien, dass das Universum unendlich sei, es eine unendliche Anzahl von Welten gebe und diese mit einer unendlichen Anzahl intelligenter Lebewesen bevölkert seien – einer allmächtigen und unendlichen Gottheit kann nur ein unendliches Universum entsprechen, alles andere wäre einer unendlichen Gottheit nicht würdig.
Bruno stellte sich der damals herrschenden Meinung einer in Sphären untergliederten geozentrischen Welt entgegen. Seine pantheistischen Thesen von einer unendlichen materiellen Welt ließen keinen Raum für ein Jenseits, da zeitliche Anfangslosigkeit des Universums eine Schöpfung und dessen ewiger Bestand ein Jüngstes Gericht ausschlossen.
In De immenso entwarf Bruno eine erste Raumfahrtidee.
1585 ging er wieder nach Paris; nach Tumulten, die durch seine 120 Thesen gegen die aristotelische Naturlehre und ihre Vertreter entfacht wurden, musste er Paris verlassen und reiste nach Deutschland weiter; in Marburg erhielt er keinen Lehrstuhl, in Wittenberg, wo er das Recht auf freie Vorträge über Philosophie erhielt, behandelte er in seinen Vorlesungen das Organon des Aristoteles, Mathematik, Logik, Physik und Metaphysik.
Dort verfasste er zwei Bücher über Logik und Gedächtniskunst – ein Thema, das später Gottfried Wilhelm Leibniz fortsetzen sollte. Danach ging Bruno für ein halbes Jahr nach Prag, wo er zwar die Gunst Kaiser Rudolfs II gewann, jedoch keinen Lehrauftrag erhielt.
In Helmstedt erhielt er eine Professur an der Academia Julia und bereitete die Frankfurter Schriften – sein philosophisches Vermächtnis – vor. Es hielt ihn nicht lange; nach den Calvinisten in Genf exkommunizierten ihn jetzt die Lutheraner.
Wo auch immer Bruno wirkte, versuchte er einen festen Lehrstuhl zu erhalten – erfolglos. Brunos Talent, sich in der Welt der komplizierten Machtverhältnisse der Renaissance zu behaupten, könnte zwiespältiger nicht interpretiert werden: Auf der einen Seite gelang es ihm immer wieder, mächtige Gönner auf seine Seite zu ziehen. Auf dem theologisch-philosophischen Kampfplatz schuf er sich Feinde mit rücksichtsloser Polemik, beißendem Spott und insbesondere mit der Ablehnung der Gottessohnschaft Christi und mit seiner kompromisslosen Gegnerschaft zu Aristoteles.
Nach einem Aufenthalt in Frankfurt am Main folgte ein Kurzaufenthalt in Zürich.
Der Tod des konservativen Papstes Sixtus V. und die Vakanz eines Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Padua gaben den Ausschlag für seine Rückkehr nach Italien.
Als der Lehrstuhl jedoch an Galileo Galilei vergeben wurde, nahm Bruno eine Einladung nach Venedig an. Sein Gastgeber, Zuane Mocenigo (1531–1598), Provveditore Generale di Marano, wollte in die Gedächtniskunst eingeweiht werden; nach Streitigkeiten wurde er von Mocenigo denunziert und am 22.05.1592 von der Inquisition verhaftet.
Im venezianischen Kerker widerrief er nach sieben Verhören. Nach damaliger Rechtsauffassung ein geflohener Mönch, musste er nach Rom ausgeliefert werden, wohin er Anfang 1593 gebracht und in der Engelsburg gefangengesetzt wurde. In den folgenden sieben Jahren wurde der Prozess gegen ihn vorbereitet. Vergeblich versuchte er, eine Audienz bei Papst Clemens VIII. zu erreichen, er war bereit, teilweise zu widerrufen. Doch die Inquisition forderte den vollständigen Widerruf; Bruno reagierte hinhaltend und schließlich trotzig: An der Ablehnung der Gottessohnschaft Christi und des Jüngsten Gerichts sowie an seiner Behauptung vieler ‚Welten‘ hielt er fest.
Am 08.02.1600 wurde mit Urteil des Heiligen Offiziums Giordano Bruno wegen Ketzerei und Magie aus dem Orden der Dominikaner und aus der Kirche ausgestoßen und dem weltlichen Gericht des Gouverneurs in Rom überstellt, mit der herkömmlichen Bitte, dieser möge die Strenge des Gesetzes mildern und keine Strafen gegen Leib oder Leben verhängen. Alle seine Schriften wurden verboten, seine Werke sollten öffentlich zerrissen und verbrannt werden.
Vom weltlichen Gericht zum Tod verurteilt, wurde der 52-jährige Giordano Bruno, von fast achtjähriger Kerkerhaft körperlich gebrochen, am 17.02.1600 auf dem Campo de’ Fiori auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.

Auf das Urteil reagierte Bruno mit seinem berühmt gewordenen Satz:
„Mit größerer Furcht verkündet ihr vielleicht das Urteil gegen mich, als ich es entgegennehme“ („Maiori forsan cum timore sententiam in me fertis quam ego accipiam“).

Weiterführende Links
http://www.himmelszelt.at – Dr. Christian Pinter
https://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno
https://www.theologie-naturwissenschaften.de/startseite/leitartikelarchiv/giordano-bruno-deutsch

„Helden des Himmels“ –einige Mitglieder nutzten die Gelegenheit, dieses Buch handsigniert zu erwerben.
Für alle, die am Kauf dieses Buches von Christian Pinter Interesse haben:

Das Buch „Helden des Himmels“ ist über den Verlag Kremayr & Scheriau zu beziehen!
Christian Pinter Helden des Himmels
Efalin, Schutzumschlag
224 Seiten, Format 16,0 x 24,0
EUR 9,90 inkl. MwSt.
Versand Kostenlose Lieferung
Buch ISBN 978-3-218-00794-8

Helden des Himmels

Gemeinsam saßen die Mitglieder beisammen, man tauschte sich astronomisch und privat aus – es war wieder ein Vereinsabend, in dem der Vereinsgedanke gelebt wurde.

 

VORSCHAU
Vereinsabend
Freitag, 13.03.2020
Treffen ab 18:00 h
19:00 h Begrüßung, Vereinsnachrichten
19:15 h Fritz Lensch
Praktikum eine Schülerin der 7. Klasse des BG Wiener Neustadt
19:30 h Dr. Günter KARGL
Institut für Weltraumforschung Graz (IWF)
Mars Insight – NASA-Mission zum Mars

BITTE VORMERKEN
Geänderter APRILTERMIN
Freitag, 03.04.2020

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend November 2019 – Weihnachtsfeier

NACHLESE
Vereinsabend und Weihnachtsfeier
Freitag, 29.11.2019

Am 29. November 2019 hielten wir unsere Weihnachtsfeier ab, zu der wir 30 Mitglieder und Gäste im Gasthof Graf, St. Pölten an adventlich geschmückten Tischen begrüßen durften.

Neben 2 Teilnehmerinnen an unserem Vereinsausflug 2019 konnten wir auch eine Schülerin des BG Wiener Neustadt begrüßen, die um ein Praktikum im Rahmen einer Berufsorientierungswoche bei ANTARES angefragt hatte. Fritz Lensch hat seine Hilfe zugesagt. Nach einer gründlichen Einarbeitung wird sie Ende Jänner 2020 Fritz bei der Auswertung verschiedener Aktionen wie z.B. Statistik über Meteore, bei e-callisto Radioastronomie oder der Auswertung einer Sonneneruption unterstützen.

Gerhard Kermer begrüßte die Anwesenden und las aus einer Weihnachtsgeschichte, wie die Internet-Community die Adventzeit und das Weihnachtsfest nach ihren Vorstellungen umgestalten (relaunchen) möchte. Weihnachten – wie es früher war, diesen Wunsch wird danach so mancher gehabt haben.

Unterlegt mit Musik von Manfred Wasshuber, präsentierte Franz Klauser Aufnahmen von Himmelsobjekten, die beim Betrachten doch manchen Zweifel aufkommen ließen, ob das gezeigte Objekt wirklich das vermutete ist – der Spaghetti-Nebel war voraussichtlich namentlich den wenigsten bekannt. Ein spontaner Beitrag, der einen Vereinsabend lebendiger gestalten lässt.

Wir dürfen auf ein äußerst erfolgreiches und spannendes Vereinsjahr 2019 zurückblicken.
Der Ausbau des Sternwartegeländes erforderte einen hohen Arbeitseinsatz. Dass nicht immer alles problemlos ablief, darüber berichtete Peter Messerer in einer mit dem Titel „Pleiten, Pech und Pannen“ versehenen Power-Point-Präsentation; die Geländeumwidmung nahm mehr als 1 Jahr in Anspruch, nach der erfolgten Baugenehmigung erschwerten starke Regenfälle die Aufschüttung – das angelieferte Material war völlig durchweicht, die Baumaschinen versanken im Erdreich und mussten kurzfristig abgezogen, die Aufschüttung zusätzlich mit Schotter stabilisiert werden. Verletzungsbedingt mussten die Arbeiten im Juli unterbrochen werden; durch die nicht geklärte Rechtslage wegen der Verlängerung des Pachtvertrages wurden die Bauarbeiten neuerlich unterbrochen und – nach der Entscheidung in einer außerordentlichen Generalversammlung für den Kauf des Sternwartegeländes – die Umfassungsmauer Anfang November fertiggestellt und die Baustelle winterfit gemacht.
Der Kauf des Sternwartegeländes –für ANTARES ein Glücksfall – bedeutet jedoch auch, zeitgleich mit dem Bauprojekt – eine große finanzielle Herausforderung; für die Bauarbeiten erhielten wir vom Land NÖ und von der Marktgemeinde Michelbach eine Förderung; für den Kauf ist dies nicht möglich. Mit Spenden und Einlagen durch Mitglieder versuchen wir, die Kredithöhe so gering wie möglich zu halten – je geringer die Zinsbelastung, desto mehr kann in die Infrastruktur der Sternwarte investiert werden.
Durch die Mitarbeit von Mitgliedern konnten diese Arbeiten rascher abgewickelt werden – DANKE für eure Unterstützung!
Ein wichtiger Teil der erforderlichen Finanzmittel wird – abgesehen von den Mitgliedsbeiträgen – durch Führungseinnahmen aufgebracht. Wettermäßig nicht immer begünstigt, durften wir 2019 etwa 800 Besucher bei den Führungen begrüßen; die „Partielle Mondfinsternis“, die „Perseiden-Sternschnuppennacht“ und „Sterne schauen für Kinder“ waren die Höhepunkte des Führungsjahrs 2019, das mit dem Merkurtransit am 11.11.2019 endete.
Beiträge für eine ORF-OKIDOKI-Kindersendung und über „50 Jahre Mondlandung“ wurden auf der Sternwarte gedreht; in der 2019 neu eröffneten Landesgalerie in Krems gestalteten wir einen Nachmittag im Rahmen von „50 Jahre Mondlandung“ mit.
Ein aufrichtiges DANKE an alle, die mit ihrer Mitarbeit, ihrem Engagement und ihrer Begeisterung diese Veranstaltungen zu einem Aushängeschild des Vereins gemacht und damit zur Finanzierung des Ausbaus beigetragen haben.

Karl Beck ließ in einem etwa 25-minütigen Filmbeitrag den Vereinsausflug, der uns am 19.05.2019 nach Salzburg ins Haus der Natur und in die 2018 neu eröffnete VEGA-Sternwarte in Obertrum führte, Revue passieren.

Das Ziel des Vereinsausflugs 2020, festgelegt auf Sonntag, 17.05.2020, ist Graz, wo wir das Observatorium Lustbühel, die IWF-Satellitenstation sowie die historische Physikalische Gerätesammlung der Karl-Franzens-Universität Graz besuchen, ein astronomischer Vortrag rundet diesen Ausflug ab.

Für 10-, 15- und 20-jährige Mitgliedschaft dankte Gerhard Kermer den Mitgliedern für ihre Treue zum Verein mit Urkunden; einige Mitglieder hatten sich entschuldigt, die Urkunden werden mit einem persönlichen Brief versandt.

Sebastian war das „Glücksengerl“ bei der abschließenden Tombola, die neben den von Otto gespendeten exquisiten Weinen – DANKE für die Spende – mit Süßigkeiten überraschte.

Kardinalschnitten versüßten den Abend, das vergangene Vereinsjahr und der Sternwarteausbau, gemeinsame Beobachtungsnächte und persönliche Gespräche waren Themen bis zum Ausklang des Abends.

Fotograf Martin K, Zusammenstellung Peter M

VORSCHAU
ANTARES-VEREINSABEND
Freitag 10.01.2020

Gasthof Leo GRAF
Bahnhofplatz Süd – 7
3100 St. Pölten

Treffen ab 18:00 h
19:00 h Begrüßung, Vereinsnachrichten
19:30 h Prof. Roland P. Herold
ANTARES-Mitglied
Museumsleiter und Bildungsbeauftragter der Marktgemeinde Kaumberg
Vom Radio Hekophon zum ORF –
Geschichte und Geschichten von Radio und Fernsehen

Ich wünsche Euch und Euren Familien
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und ALLES GUTE für das Jahr 2020.

Für die Himmelsbeobachtungen wünschen wir uns
„clear and dark sky and a starry night“

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 06643 73122973
E gerhard.kermer@aon.at
ZVR 621010104

Vereinsabend November 2019

NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 08.11.2019

Etwa 20 ANTARES-Mitglieder nahmen bei unserem Vereinsabend am Freitag, 08.11.2019 ab 18:00 h im Gasthof Leo GRAF, 3100 St. Pölten teil.
Um 19:00 h begrüßte Gerhard Kermer die Anwesenden und berichtete über Neuigkeiten aus dem Verein.
Auf dem Sternwartegelände ist die Umfassungsmauer fertiggestellt, eine Ringwasserleitung wurde verlegt, eine integrierte Blitzschutzanlage soll das Gelände vor Schäden schützen, Säulen für Stromversorgung an den Plattformen wurden montiert; für 2020 ist die Schüttung und, nach Setzung des Geländes, die Errichtung der Teleskoplagerhütte, der Kleinobservatorien und der Teleskopplattformen vorgesehen.
Wir möchten allen Mitgliedern danken, die bisher aktiv am Bau teilgenommen haben.
Die Vermessung des Geländes ergab eine Gesamtfläche von 1.852 m2 (laut Pachtvertrag ca. 1.500 m2); mit dem Verpächter wurde deshalb der Kaufpreis neu verhandelt, die Erhöhung entspricht dem ortsüblichen Preis für Weideland.
Die weiteren rechtlichen Schritte zur Errichtung des Kaufvertrages sind eingeleitet, wir hoffen auf ein Kaufdatum per 01.01.2020.
Geländeerweiterung und Kauf zeitgleich übersteigt die finanziellen Möglichkeiten von ANTARES; neben der Bitte an die Mitglieder um finanzielle Unterstützung (Spende, Zwischenfinanzierung, Kauf von Kupferstichen von Josef Bramer, usw.), Materialspenden von und Unterstützung durch Firmen wurde um Förderung angesucht.
Förderungszusagen erhielten wir vom Land NÖ und von der Marktgemeinde Michelbach, wir hoffen noch auf Zusage eine Regionalförderung für ein Teilprojekt.
Um die erforderliche Kredithöhe und damit die dafür aufzubringenden Zinsen so gering wie möglich zu halten, ersuchen wir die Mitglieder weiterhin um Unterstützung.

Am Österr. Astronomietag Salzburg, einer Tagung österreichischer Amateurastronomen, vom 18.10.-19.10.2018 auf der VEGA-Sternwarte nahm Franz Klauser teil, der über die Vereinsaktivitäten von ANTARES berichtete.

Der Vereinsausflug 17.05.2020 wurde angekündigt, Ziele werden das Observatorium Lustbühel und die IWF-Satellitenstation sein, wir werden die astronomische Sammlung der Karl-Franzens-Universität Graz besuchen und dürfen uns auf einen astronomischen Vortrag freuen. Anmeldungen sind ab sofort bei Gerhard Kermer möglich und willkommen, Detailinformationen folgen zeitgerecht.
In Graz werden wir sowohl Paul Beck als auch Mag. Robert Greimel, den Leiter des Observatorium Lustbühel und Vortragenden an diesem Abend treffen.

Mag. Robert Greimel war länger als 7 Jahre als Software Spezialist und Support Astronom an der Isaac Newton Group, La Palma, Spanien beschäftigt.
Unser Mitglied Walter Primik stellte als Vorspann in einer Zusammenfassung die auf La Palma / Teneriffa betriebenen Observatorien vor.

Danach begrüßten wir Mag. Robert Greimel, KFU Graz als Vortragenden zum Thema
EGAPS – eine moderne Durchmusterung der Milchstrasse
Himmelsdurchmusterungen führten bereits die Babylonier durch, bekannt ist auch die in der Mitte des 19. Jhdts. erfolgte „Bonner Durchmusterung“. Die letzten 20 Jahre waren das Zeitalter der großen, digitalen Himmelsdurchmusterungen.
Mit EGAPS (European Galactic Plane Survey) wird zum ersten Mal die gesamte galaktische Ebene (10×360 Grad) unter anderem in H-alpha und teilweise in He I bis zur 21. Größe abgebildet. Dabei wird eine Datenbank mit ca. 1 Milliarde Objekten fertiggestellt. Ziel von EGAPS ist es, Populationen kurzlebiger Stern- und Binärphasen in unserer Galaxie zu untersuchen und diese Populationsstudien mit stellaren und binären Evolutionscodes zu kombinieren, um unser Verständnis der entscheidenden Phasen der Sternentwicklung erheblich zu verbessern. Zu den Zielpopulationen zählen Wolf-Rayet-Sterne, Planetarische Nebel, Weiße Zwerge (in Binärdateien), kataklysmische Variablen und andere massenübertragende Binärdateien.
EGAPS wird das Gebiet der galaktischen Sternastrophysik revolutionieren, indem es die erste digitale, mehrfarbige Untersuchung der Galaktischen Ebene abschließt.
Von 2003 bis 2018 wurde mit dem 2,5m INT auf La Palma eine Durchmusterung der nördlichen Milchstrasse und von 2011 bis 2018 am 2,5m VST am Paranal in Chile der südlichen Milchstrasse durchgeführt, an denen Robert Greimel führend beteiligt war.
Nach einer historischen Einführung nahm Robert Greimel Bezug auf zu berücksichtigende Fehlerquellen: Satellitenstrichspuren, Reflexionen, Materialfehler sind zu berücksichtigende Störfaktoren, die Ergebnisse verfälschen können. Darauf folgend gab Robert Greimel einen Einblick in die Durchführung dieser Durchmusterungen, die erforderliche Datenreduktion und Kalibrierung. Er zeigte auch einige der wissenschaftlichen Resultate aus diesen Durchmusterungen, so die Auffindung eines Planetarischen Nebels. Ein kurzer Ausblick auf das kommende Zeitalter der spektroskopischen Durchmusterungen mit 4m Teleskopen beschlos diesen Vortrag.
Im Anschluss daran beantwortete Robert Greimel Fragen zu diesem Thema.

Der weitere Verlauf des Vereinsabends gehörte unseren Mitgliedern: Persönlicher Austausch, Fachgespräche, Astrofotos, Austausch mit dem Vortragenden oder einfach nur privat plaudern. Dieser Mix macht jeden unserer Vereinsabende zu einem gelebten Fixpunkt in unserem Vereinsleben.

Fotograf Martin K.

Zusammenstellung Peter M.

 

VORSCHAU
ANTARES-VEREINSABEND
Freitag 29.11.2018
Weihnachtsfeier

Der Verein ANTARES NOE AMATEURASTRONOMEN veranstaltet seine Weihnachtsfeier am 29. November 2019.
Wir dürfen auf ein äußerst erfolgreiches und spannendes Vereinsjahr zurückblicken.
Der Jahresrückblick erinnert an Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres, eine Vorschau gibt einen Überblick über geplante Projekte und Aktivitäten, Karl Beck hat den „Vereinsausflug 2019 nach Salzburg“ filmisch aufbereitet, langjährigen Mitgliedern danken wir für ihre Treue zum Verein, eine Tombola überrascht mit Preisen.
Gemütliches Beisammensein, Kontaktpflege, Erfahrungsaustausch und die PRÄSENTATION von ASTROFOTOS unserer Mitglieder sind fester Bestandteil dieser Vereinsabende.
Vereinsinterne Veranstaltung! INTERESSENTEN willkommen! EINTRITT FREI!

Gasthof Leo GRAF
Bahnhofplatz Süd – 7
3100 St. Pölten

Treffen ab 18:00 h
19:00 h Begrüßung, Vereinsnachrichten
WEIHNACHTSFEIER
Jahresrückblick und Vorschau
Karl Beck: Film „Vereinsausflug 2019 nach Salzburg“
Mitgliederehrung
Tombola

HINWEISE auf AUSSTELLUNGEN

Heimatmuseum Kaumberg
Markt 5
2572 Kaumberg
T 02765 282
M 0650 6762541
E service@museum-kaumberg.at

AUSSTELLUNGEN
Kaumberg in alten Ansichten
Aquarelle, Bilder, Fotos und Ansichtskarten werden in dieser Ausstellung präsentiert und zeigen Kaumberg und die Araburg in der Zeit um 1900 bis in die 1950er Jahre.
50 Jahre Mondlandung
Diese Ausstellung zeigt Modelle, gebaut von Peter Messerer, der Raketen, der Mondfähre und des Kommandomoduls „Columbia“, sowie Bilder der NASA von der Apollo-Mission.
Öffnungszeiten:
Sonntag, 10:45 h – 12:00 h (nicht an Feiertagen)
Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besichtigungen jederzeit gegen Voranmeldung möglich.
Detailinformationen http://www.museum-kaumberg.at

NHM Wien
50 Jahre Mondlandung
Am 21. Juli 1969 wurde der erste menschliche Fuß auf den Mond gesetzt. 50 Jahre und ein paar Monate später rückt das Naturhistorische Museum Wien (NHM) den Erdtrabanten im Rahmen einer Sonderausstellung nochmals in den Mittelpunkt – inklusive Mondmeteorit zum Angreifen.
Geöffnet bis 01. Juni 2020
I https://www.nhm-wien.ac.at/mond

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at

Vereinsabend Oktober 2019

NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 11.10.2019

Wie jeden 2. Freitag im Monat, so trafen auch am Freitag, 11.10.2019 ab 18:00 h etwa 20 ANTARES-Mitglieder bei unserem Vereinsabend im Gasthof Leo GRAF, 3100 St. Pölten zusammen.

Nach der Begrüßung berichtete Gerhard Kermer über den aktuellen Stand der laufenden Projekte.

Focus war der Baufortschritt auf der Sternwarte. Der vierte Mauerteil ist eingeschalt und soll Mitte dieser Woche betoniert werden, Ende Oktober / Anfang November sollte mit dem 5. Mauerteil die Umfassungsmauer fertiggestellt sein.
Die Schalungstafeln werden zerlegt und winterfest aufbewahrt, 2020 werden diese für den Bau der AMO’s (ANTARES Small Observatories) weiterverwendet.
Das Gelände wird noch aufgeschüttet, damit sich dieses über den Winter setzen kann und daher im Frühjahr ohne Einschränkung weitergebaut werden kann.
Auf der Böschung des Parkplatzes werden 50 Sträucher gesetzt (Förderung NÖ Landesjagdverband, ÖKOLAND), danach wird die Baustelle winterfest gemacht.

Nach der Beschlussfassung für den Kauf des Sternwartegeländes bei der ao. Generalversammlung wurden die ersten Gespräche geführt und die erforderlichen Erkundigungen eingeholt.

Rechtsanwalt: Erfordernisse für die Abwicklung des Kaufvertrags wurden besprochen
Marktgemeinde Michelbach: Zufahrt liegt auf öffentlichem Grund; dieser wird als Straße umgewidmet.
Stromzuleitung: Von EVN haben wir die Einbautenpläne erhalten.
Vermessung: Das Grundstück wird von Vermessung Schubert vermessen
Für die Zufahrt auf das Weidegebiet wird ein Servitutsrecht für den Pächter gewährt
Für das Vorkaufsrecht Weidegrund sind die Verpächter verantwortlich

Da die zeitgleiche Abwicklung zweier Projekte eine außergewöhnliche Herausforderung für ANTARES ist, ist ein 4-Säulen-Modell zur Finanzierung des Sternwarteausbaus und des Kaufs des Sternwartegeländes (Verwendungszweck) vorgesehen:
1.) Freiwillige Spenden (Sternwarteausbau bzw. Grundstückkauf)
2.) Einlage (zinsfrei durch Mitglieder für Grundstückskauf)
3.) Zwischenfinanzierung (zinsfrei durch Mitglieder für Grundstückskauf)
4.) Kredit (Hypothekardarlehen für Grundstückskauf, verbleibende Restsumme)

Um öffentliche Förderung für den Sternwarteausbau wurde angesucht (für Kauf nicht zulässig), Firmen werden um Unterstützung ersucht.
Ein Gönner stellt 15 Kupferstiche (5 x Josef dazwischen, 10 x Kaspars Stuhl) des österr. Malers Josef BRAMER (* 11.07.1948, Wien) kostenlos zur Verfügung;
Verkaufspreis je Kupferstich EUR 300,00.
Nach der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt besuchte Josef BRAMER die Akademie der bildenden Künste. Als Absolvent der Meisterklasse Rudolf Hausner, in der u. a. auch Manfred Deix und Gottfried Helnwein waren, erhielt er 1971 den Meisterschulpreis.

Die durch die Aufnahme eines Hypothekardarlehens für Grundstückskauf anfallenden Zinsen wollen wir sparen; diese Beträge wollen wir lieber in den weiteren Ausbau der Infrastruktur der Sternwarte investieren.
Spenden für Sternwarteausbau, Einlage und Zwischenfinanzierung durch Mitglieder erfolgt auf freiwilliger Basis.

Für Mitglieder, die den Kauf des Sternwartegeländes gerne unterstützen wollen, nachfolgend die ANTARES-Bankverbindung
ANTARES Bankverbindung
Sparkasse NÖ – Mitte West AG
Name: ANTARES NÖ Amateurastronomen
BIC SPSPAT21XXX IBAN AT03 2025 6007 0000 2892

ANTARES ist für jede Unterstützung dankbar!

Der Vereinsausflug 2020, angesetzt für Sonntag, 17.05.2020, führt uns nach Graz, wo am Vormittag das Observatorium Lustbühel und die Satellitenstation des IWF besucht wird. Nach dem Mittagessen machen wir eine Führung durch die Astronomische Sammlung der TU Graz, im Anschluss freuen wir uns auf einen Vortrag von Prof. Hanslmeier (Grobplanung). Die Aussendung erfolgt in Kürze, Anmeldungen sind möglich.

Dr. Alexander Reissner, CEO und Gründer von ENPULSION, musste wegen eines anstehenden Termins kurzfristig sein Kommen absagen; als dessen Vertreter konnten wir Dr. Tony Schönherr, IFM Nano Product Manager vom globalen SpaceTech ENPULSION bei uns begrüßen.
Dr. Tony Schönherr, Produktmanager IFM Nano, ist Luft- und Raumfahrtingenieur und Wissenschaftler. Er erhielt seine Ausbildung während seines Studiums an der Universität Stuttgart (Dipl.-Ing.) und der École Polytechnique de Montréal und später während seiner Promotion an der Universität Tokio, wo er sich mit Plasmadiagnostik für elektrische Antriebssysteme befasste. Nachdem er seine Forschungs- und akademischen Aktivitäten in Tokio fortgesetzt hatte, schloss er sich der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für ein Forschungsstipendienprogramm im Bereich elektrischer Antriebe an, das Einblicke von Tests über die Missionsplanung bis zur Projektunterstützung von Weltraummissionen gewährte. Tony Schönherr schloss sich ENPULSION an, um die „andere Seite“ des Weltraumgeschäfts zu sehen und um die Lücke zwischen akademischer Forschung und Weltraumanwendung zu schließen. Neben seinem Drang, die Welt zu erkunden, liebt Tony Schönherr Fotografie und Sprachen.

Das Thema des Vortrags war
Ionen-Triebwerke für Weltraumforschung
+++ Enpulsion: Startup eröffnet Satellitenantriebsfabrik in Wr. Neustadt +++

Dr. Tony Schönherr berichtete über das revolutionäre Ionen-Triebwerk, die Kommerzialisierung des Weltalls, das neue Investment, neue Produkte und vieles mehr.
Das Startup ENPULSION produziert Ionen-Triebwerke. Mit seiner Technologie hat es sich an die Spitze des Marktes gekämpft. Ursprünglich entstammte die Idee dem Forschungsbereich der Fachhochschule Wiener Neustadt (FOTEC).

Alles begann am 01.01.1989
AIT (Austrian Institute of Technology) beginnt mit der Entwicklung von Flüssigmetallionenquellen, die einen Präzisionsstrahl aus hochenergetischen Indiumionen erzeugen.
Am 13.03.1991 wurden insgesamt mehr als 120 Flüssigmetallionenquellen (Liquid Metal Ion Sources, LMIS) für mehr als 20.000 Stunden im Weltraum betrieben.

Am 01.03.2016 wurde ENPULSION (zunächst unter dem Namen AMR Propulsion Innovations) als Spin-Off von FOTEC gegründet, um die FEEP-Technologie zu vermarkten.
Bereits am 09.10.2017 wurde das erste IFM Nano Thruster an einen gewerblichen Kunden ausgeliefert.
Ein Leistungstest des FEEP-Triebwerks am 11.12.2017 erbrachte eine Betriebszeit von 17.000 Stunden.
Am 12.01.2018 wird der erste Satellit mit einem IFM Nano Thruster gestartet.
Am 07.06.2018 wird eine 300 m2 halbautomatische Produktionsstätte eröffnet, die Serienproduktion startet am 18.08.2018, zwei Thruster pro Woche werden produziert.

Im kommerziellen Bereich schaltet man statt eines großen Satelliten immer mehr viele kleine Satelliten zu einem Schwarm zusammen, die alle einen kleinen Antrieb benötigen.
Die 500 Tonnen schweren, großen Fernsehsatelliten wurden und werden durch viele 20 Kilo leichte Kleinsatelliten ersetzt, die besser um die Erde verteilt werden können, somit die gesamte Erdoberfläche abdecken.
Das PROBLEM: Die kleinen Nanosatelliten fliegen unkontrolliert, ohne Antrieb durch das Weltall. Die meisten fallen nach einem Jahr wieder auf die Erde.
ENPULSION entwickelte neue Antriebstechnologie und erzeugt elektrische Antriebe für Satelliten: der Ionenantrieb soll das Problem lösen. Das ENPULSION IFM Nano Thruster nutzt die seit mehr als 30 Jahren von FOTEC entwickelte FEEP-Technologie. Die von den Ionenemittern emittierten positiven Ionen werden zur Kontrolle des elektrostatischen Potentials eines Raumfahrzeugs oder als primäre Ionenquelle für die Sekundärionenspektrometrie bei zahlreichen Weltraummissionen verwendet.

Entwickelt an der FOTEC, der Forschungstochter der Fachhochschule Wr. Neustadt, basiert dieser elektrische Antrieb auf einem weltweit einzigartigen Ionenemitter (crown emitter, mit 28 wolframbeschichteten Zacken). In die Poren des Ionenemitters wird bei Hochvakuum Indium (In, Ordnungszahl 49), ein seltenes, silberweißes, weiches, nicht giftiges Schwermetall mit einem Reinheitsgrad von 99,995% als Treibstoff eingebracht.
Bei Raumtemperatur fest, muss es dafür zur Verflüssigung auf über 1.000 Grad aufgeheizt werden. Danach wird der Tank verschweißt und in das Gehäuse eingebaut.
Da der Antrieb im Weltraum nicht nur großen Temperaturschwankungen standhalten, sondern auch den Raketenstart unbeschadet überstehen muss, werden diese Bedingungen mittels Tests in einem Klimaschrank sowie mittels einer Rüttelanlage simuliert.
Ebenso wird jedes einzelne Triebwerk vor der Auslieferung in einer Hochvakuumkammer unter Weltraumbedingungen einmal eingeschaltet und gefeuert.

Unzählige kleine Satelliten umkreisen unsere Erde; sie beobachten nicht nur dauerhaft, sondern sorgen auch dafür, dass alles vernetzt ist. Selbstfahrende Autos könnten so jederzeit mit Informationen versorgt werden, Flugzeuge und Schiffe, die sich außerhalb des Radars bewegen, könnten problemlos geortet werden, in der Landwirtschaft könnte effizienter bewässert werden, weil Bilder aus der Luft zeigen, an welchen Stellen der Felder Wassermangel herrscht und an welchen nicht. Was wie Zukunftsmusik klingt, ermöglichen Nanosatelliten.
Mit dem IFM Nano Thruster stieg ENPULSION innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf.

Die IFM Thruster-Familie ist eine ausgereifte Technologie, die im Rahmen von ESA-Verträgen für 15 Jahre entwickelt wurde.
IFM Nano Thruster für Cubesats € 38.400
IFM Nano Thruster SE € 59.500
IFM Micro Thruster € 76.700

Die Nachfrage für kleine Antriebssysteme scheint offenbar vorhanden zu sein. Nach einem Umsatz von 170.000 Euro im Jahr 2017 wurde 2018 ein Umsatz von 1,1 Millionen Euro erzielt. Noch heuer will ENPULSION, mit einer Niederlassung im Silicon Valley, ein größeres Triebwerk auf den Markt bringen, um auch Satelliten mit mehr als 100 Kilogramm im All antreiben zu können. Ähnlich wie das bereits vorhandene Triebwerk soll auch das neue Triebwerk modular sein, somit können, je nach Größe des Satelliten, unterschiedlich viele Triebwerke beliebig zusammengeschaltet werden.

Nach diesem sehr praxisorientierten Vortrag beantwortete Dr. Tony Schönherr in der nachfolgenden Fragerunde weitere Fragen.
Ein Besuch der ENPULSION-Produktionsstätte ist im Rahmen eines Vereinsausflugs möglich und wird für das 1. Halbjahr 2020 angedacht; nähere Infos erfolgen zeitgerecht.
Wir haben die Mitarbeiter von ENPULSION zu einer Privatführung auf die Sternwarte Michelbach im Jahr 2020 eingeladen.

Homepage

Der weitere Verlauf des Vereinsabends nahm seinen gewohnten Verlauf, er gehörte unseren Mitgliedern: Persönlicher Austausch, Fachgespräche, Astrofotos, kurze Besprechungen zu Vereinsterminen oder einfach nur privat plaudern. Dieser Mix macht jeden unserer Vereinsabende zu einem gelebten Fixpunkt in unserem Vereinsleben.

VORSCHAU
ANTARES-VEREINSABEND
Freitag 08.11.2019

Gasthof Leo GRAF
Bahnhofplatz Süd – 7
3100 St. Pölten

Treffen ab 18:00 h
19:00 h Begrüßung, Vereinsnachrichten
19:30 h Mag. Robert Greimel
Observatorium Lustbühel Graz
EGAPS – eine moderne Durchmusterung der Milchstrasse

Vortragender
Mag. Robert Greimel
Observatorium Lustbühel Graz
Geboren 1968 habe Robert Greimel die Mondlandung angeblich vor dem Fernseher verschlafen.
Astronomie studierte er in Graz und an der University of Victoria, Kanada. Seine Diplomarbeit vrfasste er am Kiepenheuer Institut für Sonnenphysik über Granulation und Mesogranulation auf der Sonne.
9 Jahre als Forschungsingenieur bei AVL Graz in der Softwareentwicklung des Strömungssimulationsprogramm FIRE sowie Laser basierter Messmethoden am Verbrennungsmotor tätig, war Robert Greimel auch am Canadian Astronomy Data Center in Victoria, Kanada, Cambridge Astronomy Survey Unit, Cambridge, UK und University College London, UK beschäftigt.
7,5 Jahre lang war er als Software Spezialist und Support Astronom an der Isaac Newton Group, La Palma, Spanien, die das 4,2m William Herschel, das 2,5m Isaac Newton und das 1m Jacobus Kaypten Teleskop betreiben.
Seit 2007 ist Robert Greimel als Projektmitarbeiter am Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz im Bereich Dummykinematik und Batteriesicherheit sowie dem Institut für Physik der Universität Graz im Bereich Astrophyisk tätig. Zuständig ist er auch für den Aufbau und Betrieb des 50cm Teleskops am Observatorium Lustbühel, Graz.
Im Laufe seiner Arbeit als Astronom hat er weltweit über 1000 Nächte Beobachtungserfahrung an kleinen und großen Teleskopen gesammelt und an 173 Publikationen mitgearbeitet.

THEMA
EGAPS – eine moderne Durchmusterung der Milchstrasse
Die letzten 20 Jahre waren das Zeitalter der großen, digitalen Himmelsdurchmusterungen. Von 2003 bis 2018 wurde mit dem 2,5m INT auf La Palma eine Durchmusterungder nördlichen Milchstrasse und von 2011 bis 2018 am 2,5m VST am Paranal in Chile der südlichen Milchstrasse durchgeführt, an denen Robert Greimel führend beteiligt war. Robert Greimel wird einen Einblick in die Durchführung dieser Durchmusterungen und die nötige Datenreduktion und Kalibrierung geben. Auch einige der wissenschaftlichen Resultate aus den Durchmusterungen wird er zeigen. Ein kurzer Ausblick auf das kommende Zeitalter der spektroskopischen Durchmusterungen mit 4m Teleskopen beschließt den Vortrag.

Wir freuen uns über euer Interesse und über zahlreiche Besucher.

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at

Vereinsabend September 2019

NACHLESE
Vereinsabend
Freitag, 13.09.2019
Außerordentliche Generalversammlung
(Vereinsstatuten, § 9 (2): Generalversammlung)
Tagespunkt: Kauf Sternwartegelände

Die außerordentliche Generalversammlung mit dem Tagespunkt: Kauf Sternwartegelände fand am Freitag, 13.09.2019, dem Tag unseres Vereinsabends statt; 22 ANTARES-Mitglieder nahmen daran teil.

Die Dreharbeiten für den am 30.06.2019 ausgestrahlten Okidoki-Beitrag mit dem Thema „Fotografieren des Jupiter“, in dem Willi Weinberger 2 Michelbacher Burschen Astrofotografie schmackhaft machte, sowie der am 20.07.2019 gesandte ORF-Beitrag zum Themenschwerpunkt „50 Jahre Mondlandung“, in dem die Schüler der Volksschule Michelbach in Astronauten-Raumanzügen die ersten Schritte in der „Schwerelosigkeit“ erprobten, fanden im Juni auf dem Sternwartegelände Michelbach statt – mit diesen beiden Beiträgen startete der Vereinsabend.
Am 21.07.2019 gestalteten ANTARES-Mitglieder in der neu eröffneten Landesgalerie Krems einen Teil des Themenschwerpunkts „50 Jahre Mondlandung“ mit, Kinder wurden auf spielerische Art in die Welt der Astronomie eingeführt, mit einem Sonnenteleskop konnte unser Zentralgestirn beobachtet werden.
Für eine Ausstellung im Heimatmuseum Kaumberg stellt ANTARES Raketenmodelle zur Verfügung.
Paul Beck hat bei einer Astronomiekonferenz in Wien Ende August über „Astroseismologie bei Aldebaran“ referiert.

Sehr erfolgreich, auch mit den Führungen, unterwegs, möchten wir weiterhin das Sternwartegebiet nutzen – dies war jedoch durch Vorgaben des Verpächters gefährdet.

Gerhard Kermer begrüßte die Anwesenden zu der zu diesem Termin einberufenen
Außerordentlichen Generalversammlung
(Vereinsstatuten, § 9 (2): Generalversammlung)
Tagespunkt: Kauf Sternwartegelände

Der im Pachtvertrag vom 13.10.1998 (Pachtbeginn 01.01.1999), abgeschlossen auf unbestimmte Zeit (Punkt 5), vereinbarte Kündigungsschutz für die Dauer von 20 Jahren endete mit 31.12.2018. In Gesprächen über die Verlängerung des Vertrages und damit des Kündigungsschutzes vertraten die Verpächter die Ansicht, dass eine Verlängerung und somit eine Neufassung des Pachtvertrages nicht erforderlich sei, da der Vertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurde und somit weiterhin Gültigkeit habe.
Der Haken dabei: eine jährliche Kündigung des Pachtvertrages ist ab sofort möglich!
Auch wurde ein von uns angebotener Kauf des Grundstücks abgelehnt.

Fazit nach Einholung von Rechtsauskunft in zwei Anwaltskanzleien:
Bei Kündigung eines Pachtvertrages gehen alle auf dem Grundstück errichteten Gebäude ohne finanzielle Entschädigung in das Eigentum des Verpächters über.
Das Sternwartegelände ist Grünland, mit Sonderwidmung „Sondergebiet Sternwarte“. Bei einem Rückbau wird dieses Gebiet wieder als Grünland ausgewiesen, eine Umwidmung in „Bauland“ ist mehr als unwahrscheinlich. Gemäß Pachtvertrag müssen die Gebäude innerhalb eines Jahres auf ANTARES-Kosten rückgebaut (= entfernt) werden.

Wir möchten diesen Standort weiter betreiben, benötigen dafür aber Rechtssicherheit!
Wir möchten weiterhin die Vorteile dieses dunklen Nachthimmels (Landhimmel) nutzen.
Wir wollen den Standort weiter optimieren im Sinne und zum Nutzen unserer Mitglieder.
Deshalb ist für uns der Kauf des Grundstücks DIE EINZIGE SINNVOLLE OPTION!

Über folgende Anträge wurde gemäß Vereinsstatuten § 9 (4) abgestimmt
1. Offenlegung sämtlicher Ausgaben des Bauprojektes von 1.1.2019 bis 31.8.2019
2. Offenlegung des Vereinsvermögens mit 31.8.2019 laut Statuten § 12 (1)
laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses

Finanzbericht des Kassiers bzw. dessen Stellvertreter laut unseren Statuten § 12 (1) laufende Aufzeichnungen der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses
1.) aktueller Stand der Vereinsfinanzen
2.) Einnahmen 2018 u. 2019: Mitgliedsbeiträge und Spenden
Einnahmen 2018 u. 2019: Führungseinnahmen
Ausgaben 2018 u. 2019: jährliche allgemeine Ausgaben wie Strom, Versicherung, Pacht

1) Kauf des Grundstückes zum vereinbarten Preis (zuzüglich der Nebenkosten wie Vertragserrichtungsgebühren, Vermessung, Grundbucheintragungsgebühr), damit für den Verein die bereits getätigten Investitionen gesichert werden und eine Zukunftsperspektive für den Verein gegeben ist. Dieser Kauf ist so rasch wie möglich, spätestens jedoch bis zum 31.12.2019 abzuschließen (Jahrespacht).
2) Der Verein hat alleiniger grundbücherlicher Eigentümer zu sein.
3) Die Finanzierung soll (abzüglich allfälliger öffentlicher Förderungen und Spenden (z.B.: von Mitgliedern)) durch die Aufnahme eines Kredites (Hypothekardarlehen) mit einer Laufzeit von 10 (max. 15) Jahren erfolgen.

Peter Messerer listete die bisher durchgeführten Arbeiten inklusive der dafür benötigten Geldmittel für das Bauprojekt auf; die Finanzmittel sind (fast) verbraucht, für den Weiterbau im Jahr 2019 ist Zwischenfinanzierung erforderlich.
Ebenso wurde das Vereinsvermögen per Datum 31.8.2019 anhand der vom Kassier erfassten Kontobewegungen offengelegt.
Der Begriff „Führung eines Vermögensverzeichnisses“ konnte nicht präzise definiert werden, deshalb blieb dieser Punkt unbeantwortet.
Die Einnahmen 2019 (Mitgliedsbeiträge und Spenden) waren vergleichbar mit 2018, der Mitgliederstand hat sich nicht gravierend verändert.
Die Führungseinnahmen 2018 waren begünstigt durch die zwei Topereignisse (Totale Mondfinsternis zeitgleich mit der Marsopposition und der wettermäßig begünstigten Perseidennacht), 2019 verläuft das Führungsjahr im gewohnten finanziellen Rahmen.
Ausgaben 2018 u. 2019: jährliche allgemeine Ausgaben wie Strom, Versicherung, Pacht wurden aufgelistet.

Gemäß Schreiben des RA der Verpächter wird das Kaufangebot (zzgl. Nebenkosten wie Gebühren Vertragserrichtung, Vermessung, Gebühr Grundbucheintragung, Grunderwerbssteuer) angenommen. Abhängig von Erfordernissen (Vermessung) wird der Kauf so rasch wie möglich abgewickelt.
Der Verein ist alleiniger grundbücherlicher Eigentümer.
Die Finanzierung soll durch Spenden, Zwischenfinanzierung durch Mitglieder und durch die Aufnahme eines Kredites (Hypothekardarlehen) erfolgen.
Um öffentliche Förderung für den Sternwarteausbau wird angesucht (für Kauf nicht möglich).
Ein Gönner stellt 10 Kupferstiche des österr. Malers Josef Bramer kostenlos zur Verfügung, Verkaufspreis je Kupferstich EUR 300,00.
Josef BRAMER (* 11.07.1948), in Wien geboren, verbrachte seine Schulzeit in Scheibbs, wo er heute noch einen Wohnsitz hat.
Nach der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt besuchte er die Akademie der bildenden Künste. Als Absolvent der Meisterklasse Rudolf Hausner, in der u. a. auch Manfred Deix und Gottfried Helnwein waren, erhielt BRAMER 1971 den Meisterschulpreis.

Gerhard Kermer stellte ein 4-Säulen-Modell zur Finanzierung des Sternwarteausbaus und des Kaufs des Sternwartegeländes (Verwendungszweck) vor:
1.) Freiwillige Spenden (Sternwarteausbau)
2.) Einlage (durch Mitglieder für Grundstückskauf)
3.) Zwischenfinanzierung (durch Mitglieder für Grundstückskauf)
4.) Kredit (Grundstückskauf, verbleibende Restsumme)

Spenden für Sternwarteausbau, Einlage und Zwischenfinanzierung durch Mitglieder erfolgt auf freiwilliger Basis.

Die Kredithöhe darf den beschlossenen Betrag nicht übersteigen.

In der Diskussionsrunde sprach sich die Mehrheit für den Kauf des Geländes aus (wie auch in den erhaltenen Mails), Details wurden erörtert.

Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis:
Pro-Stimmen 20 Mitglieder
Gegenstimmen 4 Mitglieder (inklusive 2 Vollmachten)
Stimmenthaltungen keine

Somit wird dem Verpächter das Kaufangebot unterbreitet; die Erfordernisse für Vermessung, Vertragserrichtung und Grunderwerbssteuer werden von ANTARES beauftragt und erledigt.
Der Verein ist alleiniger grundbücherlicher Eigentümer.

Gerhard Kermer schloss die außerordentliche Generalversammlung.
Das Protokoll wird nachgereicht.

Der geplante Vortrag von Prof. Roland P. Herold, Museumsleiter und Bildungsbeauftragter der Marktgemeinde Kaumberg, „Vom Radio Hekophon zum ORF – Geschichte und Geschichten von Radio und Fernsehen“, unterlegt mit einer Power-Point-Präsentation und Toneinblendungen, wird an einem noch festzulegenden Termin im Jahr 2020 nachgeholt.

Mit angeregten Gesprächen schloss dieser Vereinsabend, der mit der Kaufentscheidung Rechtssicherheit, Kündigungsschutz und Investitionssicherheit für eine gedeihliche Weiterentwicklung von ANTARES bedeutet.

Ankündigung:
Tagung der österr. Amateurastronomen
Salzburg, 18.10./19.10.2019
Kosten EUR 34,00
Anmeldeschluss 30.09.2019

Bei Interesse:
Information über Tagungsinhalte und Anmeldung über
https://www1.astroverein.at/component/eventbooking/grossveranstaltungen/astrotagung-2019

VORSCHAU
Vereinsabend Freitag, 11.10.2019
Treffen ab 18:00 h
19:00 h Begrüßung, Vereinsnachrichten
19:30 h Dr. Alexander Reissner
Founder und CEO vom globalen SpaceTech ENPULSION
Ionen-Triebwerke für Weltraumforschung

Gerhard KERMER
Vorsitzender
Öffentlichkeitsarbeit und Führungen
M 0664 73122973
E gerhard.kermer@aon.at